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Schlagwort: Buchholz

Kerstin Helm (2.v.r.) begrüßt die neuen Mieter im ISI-Zentrum Buchholz.

WLH begrüßt drei neue Unternehmen im ISI-Zentrum für Gründung, Business & Innovation

Gleich einen halben Flur voller neuer Mieter konnte ISI-Zentrumsmanagerin Kerstin Helm kürzlich im Buchholzer ISI-Zentrum für Gründung, Business & Innovation begrüßen. Drei junge Unternehmen aus unterschiedlichsten Fachgebieten arbeiten nun in der Bäckerstraße 6 Tür an Tür mit weiteren 30 Unternehmen.

Wir wünschen Jeromin Personal & Beratung, der Möschter & Knittel GmbH sowie der Infrawarm GmbH einen guten Start!

Die Unternehmen waren bereits zuvor gegründet worden, aber für alle Neumieter sind die neuen, eigenen Räume im ISI-Zentrum die erste Adresse außerhalb des Homeoffices.

Jan-Felix Mägerlein von Infrawarm GmbH sieht einen großen Vorteil an dem Standort im Gründerzentrum darin,  dass man sich auf sprichwörtlich kurzem Wege mit anderen Unternehmern vernetzen und bei nahezu jedem Gespräch auf  dem Flur inhaltlich profitieren kann. „Natürlich ist es für uns als kleines Unternehmen auch einfach nett, Büronachbarn zu haben, mit denen man auch einfach mal einen Kaffee gemeinsam trinken kann“, so Jan-Felix Mägerlein.

„Das ISI-Zentrum ist eine Büroheimat auf Zeit“, ergänzt Kerstin Helm. „Bis zu fünf Jahren können die Unternehmen von den besonderen Konditionen im Haus profitieren, denn auch die WLH hat im ISI-Zentrum mit ihren vielfältigen Angeboten rund um Gründungs- und Innovationsförderung ihren Sitz.“

Übrigens: Bis zum Jahresende verlassen weitere Mieter das ISI-Zentrum, und damit sind ab wieder 2022 Bürokapazitäten für Neugründer frei.

Zum Finale regnete es Konfetti: Die Sieger des "Unternehmergeist 2021" auf der Bühne .

„Unternehmergeist 2021“: Groh-P.A. Veranstaltungstechnik mit Sonderpreis für die regionale Wirtschaft ausgezeichnet

In jeder Krise liegt auch eine Chance – es kommt nur darauf an, dass man sie nutzt. Die Groh-P.A. Veranstaltungstechnik e.K. aus Buchholz hat dieses Motto in besonderer Weise verstanden: Das mittelständische Unternehmen wurde wie viele seiner Branche von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Doch Groh-P.A. ist es gelungen, mit hoher Risikobereitschaft, Kreativität und mit viel Engagement in existenzbedrohenden Zeiten erfolgreich ein komplett neues Geschäftsmodell zu etablieren, das heute zu einem zukunftsträchtigen Standbein der Firma geworden ist. Diese Leistung überzeugte nun auch eine unabhängige Fachjury:

Am Donnerstag, 11. November 2021, wurde die Groh-P.A. Veranstaltungstechnik e.K. mit dem 1. Platz beim „Unternehmergeist 2021“ geehrt. Mit dem Sonderpreis für die regionale Wirtschaft würdigt die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH Unternehmen und Gründer, die neue Wege beschritten und ihr Business in einer herausfordernden Zeit vorangebracht haben.

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Im Rahmen des Wettbewerbs konnten sich Betriebe aller Größen bewerben, die dank Digitaler Transformation erfolgreich Mehrwerte geschaffen haben, die beispielhafte Unternehmensideen umsetzten oder die zukunftsorientierte Arbeitswelten entwickelten. Groh-P.A. überzeugte die Jury mit einem neuartigen Konzept für digitale Kommunikationslösungen – etwa in Form von digitalen Messen, Talkrunden, Produktpräsentation und Kunst- und Kulturveranstaltungen. Die Jury würdigte die Leistungen des Unternehmens: „Die Idee ist ein Paradebeispiel für Digitale Transformation. Zunächst als Perspektive für Kunst- und Kulturschaffende entwickelt, wird das Angebot mit den neuen Möglichkeiten und Mehrwerten heute von vielen Kunden in der Region und darüber hinaus angenommen.“

Aus den insgesamt acht Finalisten, die die Jury aus allen Bewerbern nominierte, wurden drei weitere Unternehmen mit dem „Unternehmergeist 2021“ geehrt:

Der zweite Platz ging an die Vilicon & Salley GmbH aus Winsen (Luhe): Die Agentur für Strategieberatung, Produktinnovationen und Kulturtransformation machte sich im pandemiebedingt stark beeinträchtigten Geschäftsbereich der Werbefilmproduktion die innovative Technologie der „virtuellen Sets“ zunutze, die bis dahin nur in Hollywood zum Einsatz kam und realisierte für einen Kunden den nach eigenen Angaben weltweit ersten szenischen Werbespot in einem virtuellen Studio.

Der dritte Platz ging gleichberechtigt an zwei Unternehmen: Reymers Hofladen aus Buchholz i.d.N. übertrug während der Corona-Pandemie das Konzept des Hofladens in ein Online-Shop-System und bietet seither seinen Kunden auch online die Möglichkeit, regionales und marktfrisches Gemüse zu kaufen. Das Familienunternehmen, das bis dahin wenig Berührungspunkte mit Digitalisierungsprojekten hatte, konnte durch den „Online-Hofladen“ nicht nur seinen Handelsumsatz steigern und Regionalversorger unterstützen, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen.

Ebenfalls mit dem dritten Platz zeichnete die Jury das Start-up One Chef Live GmbH (Buchholz) aus: Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen entwickelten die Inhaber des Kochevent-Anbieters „Rolling Taste“ zusammen mit dem Videografen Markus Höfemann eine innovative und interaktive Form von Livestream-Kochkursen mit Spitzenköchen und brachten damit die Gastlichkeit ein Stück weit zurück in die heimischen Küchen.

Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH, würdigte alle Teilnehmer und Nominierten: „Als wir das Konzept für den Unternehmergeist 2021 entwickelten, wollten wir damit zeigen, wie stark, krisenfest und vielfältig die Wirtschaft im Landkreis Harburg aufgestellt ist. Wir sind begeistert von den Ideen und dem Engagement aller Bewerber, auch wenn Sie heute nicht alle hier mit uns auf der Bühne stehen können. Sie alle haben Unternehmergeist bewiesen. Und dazu gratulieren wir.“

Durch die Preisverleihung, die als Live-Stream übertragen wurde, führte Moderator Christoph Reise. Ebenfalls im Finale des mit insgesamt 7000 Euro dotierten „Unternehmergeist 2021“ standen außerdem die folgenden Unternehmen und Gründer:
Leonhardt Korn – www.leonhardt-korn.de; Tangram Werbeagentur – www.tangram-werbeagentur.de; Keramikmalspaß – www.keramikmalspass.de; Ela Freudenmeer – ela.freudenmeer.com

Foto: 
Gruppenbild mit allen Siegern des „Unternehmergeist 2021“. Zum Finale regnete es Konfetti.
© WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH

Das Team von traceless materials.

traceless materials erhält Millionen-Förderung vom Europäischen Innovationsrat

Das von zwei Frauen gegründete Start-up traceless materials hat eine ganzheitlich nachhaltige Materialalternative zu Plastik entwickelt. Gut ein Jahr nach der Gründung erhält das junge Unternehmen mit Sitz im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz i.d.N. nun die Zusage für eine Förderung in Höhe von 2,42 Millionen Euro und ein Investment des Europäischen Innovationsrats (EIC). Diese Unterstützung ermöglicht es dem Unternehmen, sein innovatives, natürlich kompostierbares Biomaterial schnell auf den Markt zu bringen. traceless ersetzt Kunststoff und Biokunststoff in Produkten, die leicht in die Umwelt gelangen können, und trägt so zur Lösung der globalen Plastikverschmutzung bei.

In Europa werden derzeit nur 32,5% der Kunststoffabfälle von Verbrauchern gesammelt und recycelt. 43% des entsorgten Plastiks in Europa wird verbrannt, weitere 25% auf Deponien gelagert. Ein erheblicher Teil aller Kunststoffabfälle landet in der Umwelt und führt dort zu einer starken Verschmutzung der Meere und Lebensräume. Um zu verhindern, dass weiteres Plastik und Mikroplastik in die Umwelt gelangt, besteht ein dringender Bedarf für alternative Materiallösungen. Dabei müssen die Auswirkungen solcher Alternativen auf andere Herausforderungen wie den Klimawandel, das globale Ernährungsproblem, die Änderung von Flächennutzung und den umweltgerechten Umgang mit gefährlichen Chemikalien, berücksichtigt werden.

traceless wurde mit ganzheitlichem Blick auf alle Wirkungsfaktoren entwickelt: Die innovative, zum Patent angemeldete Technologie von traceless ermöglicht es, aus Reststoffen der landwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion ein Material herzustellen, das zu Hause und unter natürlichen Bedingungen kompostierbar ist. traceless ist biobasiert, verursachen jedoch keine Landnutzungsänderungen, benötigen keine umwelt- oder gesundheitsgefährdenden Zusatzstoffe oder Lösungsmittel und verursacht bis zu 87 % weniger CO2-Emissionen als konventioneller Neukunststoff. Da es auf natürlichen Polymeren basiert, die weder chemisch verändert noch synthetisch polymerisiert werden, dürfte es nicht unter die EU-Kunststoffrichtlinie fallen. Das neuartige Material ist bereits heute in seiner Qualität wettbewerbsfähig zu herkömmlichem Plastik und Bioplastik und wird auf industriellem Produktionsniveau auch preislich mit Neukunststoffen in der EU konkurrieren können. Dies macht es zu einer Lösung für Menschen aller Bevölkerungsschichten und Einkommensniveaus. traceless ist für eine Vielzahl von Produkten geeignet, die leicht in die Umwelt gelangen können – von rigiden und flexiblen Verpackungen über Einwegartikel bis hin zu Produkten mit hohem Abrieb und Beschichtungs- und Klebstofflösungen. Mit seinem einzigartigen Material trägt das Unternehmen zur Lösung der globalen Plastikverschmutzung bei.

Der EIC-Bewertungsausschuss lobt die Exzellenz der Erfindung von traceless: „Die vorgeschlagene Innovation stellt einen echten Durchbruch im Bereich der Kunststoffmaterialien dar, da sie einen zirkulären und nachhaltigen Ansatz auf Grundlage von landwirtschaftlichen Reststoffen, innovativen Transformationssschritten und finalen Material-Eigenschaften kombiniert, die über den derzeitigen Stand der Technik hinausgehen und eine vollständig biologisch abbaubare Lösung für viele Sektoren bieten. Die Kombination von biologischer Abbaubarkeit mit spezifischen thermomechanischen, Barriere- und Kompatibilitätseigenschaften kann wichtige Marktchancen eröffnen, insbesondere für die Verpackungsindustrie.“

Seit seiner Gründung im September 2020 hat das Unternehmen klare Ambitionen gezeigt, sein Material schnell auf den Markt zu bringen. Das stetig wachsende Team entwickelt derzeit mehrere Prototypen, unter anderem eine E-Commerce-Versandtasche mit dem Versandhaus OTTO (https://www.otto.de/newsroom/de/kundenfokus/kampf-gegen-plastikmuell-wie-traceless-die-welt-aufraeumen-will), einem der größten E-Commerce-Unternehmen Europas. Gleichzeitig ermöglicht ein erfolgreiches Seed-Investment traceless materials den Aufbau einer ersten Pilotproduktionsanlage, mit der erste Marktpiloten realisiert werden können. Das Unternehmen wird die EIC-Förderung nutzen, um seine Expansion durch den Bau einer Demonstrationsanlage, die den ersten Markteintritt ermöglichen wird, weiter zu beschleunigen.

Weitere Informationen zum Start-up unter traceless.eu

 

Unglaublich reißfest: Angela Vega demonstriert, wie belastbar der hochwertige Kunststoff ist, aus dem die neuen Handschuhe gefertigt werden.

ReiKo aproTex entwickelt die Alternative zum Wegwerf-Gummihandschuh

In vielen Unternehmen insbesondere im Gesundheitswesen, aber auch in der Food-Industrie und im Lebensmitteleinzelhandel gehört der Einweg-Gummihandschuh zur Standardausrüstung. Nach dem Motto „Anziehen – Ausziehen – Wegwerfen“ werden die marktgängigen Produkte wie selbstverständlich dem ohnehin wachsenden Müllberg hinzugefügt. Ein Mitarbeiter verbraucht täglich je nach Einsatz bis zu 50 Paar Einweghandschuhe für den Müll und wechselt täglich sechs- bis achtmal seine Einweg-Bekleidung, die unter Umständen sogar als Sondermüll entsorgt werden muss. Doch Nachhaltigkeit geht anders. Wie, das zeigen Mark-Oliver Rheinländer und Manfred Kolodzey, Geschäftsführer von ReiKo aproTex aus Buchholz. Das junge Unternehmen hat sich auf nachhaltige Schutzkleidung spezialisiert (Kittel, Schürzen, Ärmelschoner) und jetzt den innovativen hygrip Hygiene-Handschuh Zero entwickelt. Eine Kampfansage an den derzeit üblichen Einweghandschuh, der in der Mülltonne landet.

Manfred Kolodzey: „Die Verschmutzung der Meere ist ein großes und emotionales Thema, das viele Menschen beschäftigt. Überall wird davon gesprochen, dass wir den Plastikmüll reduzieren müssen. Doch über das Ende der Einweg-Kultur bei Bekleidung und Handschuhen wird kaum geredet. Es ist scheinbar einfach noch nicht im Bewusstsein vieler Verantwortlicher angekommen, wie einfach Müllvermeidung ist. Wir sind davon überzeugt, dass wir überlegene Alternativen bieten können, auch wenn Mehrweg nicht immer die Lösung sein kann. Ergänzend zu unserer recycelbaren Mehrwegbekleidung haben wir einen neuen Einweg-Handschuh aus einem sehr hochwertigen Material entwickelt, das komplett recycelbar ist und in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden kann. Alle anderen gängigen Einweg-Handschuhe aus Vinyl, Latex oder Nitril sind eben absolut nicht recycelbar, sondern zu 100 Prozent Wegwerfprodukte. Der hygrip Zero liegt preislich auf demselben Niveau wie ein handelsüblicher Gummihandschuh, ist aber sehr strapazierfähig, atmungsaktiv und somit hautfreundlicher, hat einen optimalen Grip und reagiert beim Desinfizieren nicht mit Auflösungserscheinungen – ein großer Pluspunkt nicht nur in Zeiten der Pandemie.“

Mit der Produktion von hochwertiger leichter Mehrweg-Schutzkleidung hat ReiKo aproTex bereits vielfältige Erfahrung und bietet auch hier die Möglichkeit, durch ein Mehrwegsystem einen Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten. Bei hygrip Zero gehen die kreativen Unternehmer einen anderen Weg im Vergleich zu den gängigen Wegwerfhandschuhen – sie setzen auf Recycling. Mark-Oliver Rheinländer: „Die Verwender sammeln die Handschuhe in Behältern und geben sie an einen Recycler statt in die sonst übliche Müllverwertung. Da es sich um einen sehr hochwertigen Kunststoff handelt, macht das Sinn. Die gewonnenen recycelten Materialien können beispielsweise für die Produktion neuer Handschuhe eingesetzt werden oder aber auch für Komponenten, die in der Autoindustrie Verwendung finden.“

Testläufe im Alltagseinsatz

Die Handschuhe werden im Stanz- und Schweißverfahren aus hochwertigem Polyurethan (PU) hergestellt. Die Maschinen sind bereits beschafft, das Team steht unmittelbar vor dem Produktionsstart. Mit Angela Vega haben sich Rheinländer und Kolodzey handschuherfahrene Unterstützung ins Team geholt. Sie verantwortet den Export, hat den Handschuh maßgeblich mitentwickelt und beschreibt das neue Produkt so: „Der Handschuh ist sehr leicht und glatt, aber hat trotzdem einen hervorragenden Grip. Er ist sehr elastisch und deutlich reißfester als die üblichen Handschuhe aus diesem Marktsegment. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass unser hygrip Zero nicht die bekannten negativen Wirkungen auf die Haut hat, wie sie von den herkömmlichen Einweg-Handschuhen bekannt sind.“

ReiKo aproTex setzt darauf, dass der Nachhaltigkeitsgedanke immer mehr an Fahrt gewinnt und Unternehmen künftig Produkte kaufen, die dazu beitragen, den CO2-Footprint zu senken. Der jüngste Bericht des Weltklima-Rates gibt den Buchholzer Entwicklern Recht. In einer ersten Mailing-Aktion sind die Kunden informiert worden. Rheinländer: „Das Interesse ist groß. Wir starten jetzt umfangreiche Testläufe im Alltagsbetrieb. Große lebensmittelproduzierende Unternehmen, Gastro-Unternehmen und medizinische Einrichtungen sind sehr an unseren recycelbaren Produkten interessiert, die die gängigen Einweg-Bekleidungen und Einweg-Handschuhe problemlos ersetzen und damit riesige Mengen an Müll vermeiden. Unser neuer Handschuh ist absolut lebensmittelkonform und auch für den Medical-Bereich in der Zulassung. Er bietet dort eine klare umweltbewusste und müllvermeidende Alternative.“ (Text / Foto: Wolfgang Becker)

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Dieser Beitrag erschien im Original in der Herbst-Ausgabe von Business & People. Weitere aktuelle News, Termine und Infos aus der Metropolregion Hamburg unter
www.business-people-magazin.de

Geschäftsführer Alexander Wilhelm auf der Baustelle im TIP Innovationspark Nordheide.  (c) WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH

Erstes Unternehmen feiert Richtfest im TIP Innovationspark Nordheide

Der Rohbau steht und vermittelt einen ersten Eindruck von den Dimensionen der Anlagen, die hier künftig entstehen werden: Am Donnerstag, 23. September 2021, feierte die Mayr & Wilhelm GmbH & Co. KG Richtfest am neuen Standort im TIP Innovationspark Nordheide in Buchholz i.d.N.

Geschäftsführer Alexander Wilhelm nutzte den Anlass, gemeinsam mit den Mitarbeitern des Unternehmens die Baustelle zu besichtigen und einen ersten Eindruck vom neuen Arbeitsplatz zu geben. „Wir haben hier ein Grundstück gefunden, das den Bedürfnissen unseres Unternehmens entspricht und können am neuen Standort die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter verbessern. Ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich die Fortschritte auf der Baustelle sehe. Die Bauarbeiten liegen zwei Wochen vor Plan“, freute sich Alexander Wilhelm.

Auf einer Fläche von knapp 1,2 Hektar errichtet der familiengeführte Mittelständler mit insgesamt 100 Mitarbeitern im TIP Innovationspark Nordheide eine repräsentativen Werkhallen mit Bürogebäude. Der Einzug ist für Frühjahr kommenden Jahres geplant. Die Mayr & Wilhelm GmbH & Co. KG ist das erste Unternehmen, das mit den Bauarbeiten im TIP Innovationspark Nordheide begonnen hat und verlegt seinen Firmensitz von Hamburg nach Buchholz i.d.N.

Als einer von nur wenigen Anbietern weltweit hat sich das 1892 gegründete Traditionsunternehmen auf die Fertigung und Reparatur von Rohrbündel-Wärmetauschern für die internationale Industrie und Raffinerie spezialisiert. Mayr & Wilhelm stellt Großapparate nach individuellen Anforderungen der Kunden her, die höchste Sicherheitsstandards erfüllen müssen.

Foto: 
Geschäftsführer Alexander Wilhelm auf der Baustelle im TIP Innovationspark Nordheide. 
(c) WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH

Rundflug über die Baustelle:

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Traceless-Gründerinnen: Johanna Baare (l.) und Anne Lamp

Neu im ISI-Zentrum Buchholz: Wir begrüßen Gründerinnen und Team von traceless materials!

Mit innovativem Material als Ersatz für Kunststoffe ist das Start-up traceless materials – eine Ausgründung der TUHH – gerade auf der Innovations-Überholspur. Wir freuen uns, das Team um die Gründerinnen Dr. Anne Lamp und Johanna Baare (Foto) als neue Mieter im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation zu begrüßen!

Die traceless materials GmbH ist ein Circular Bioeconomy Start-up, das eine ganzheitlich nachhaltige Alternative zu herkömmlichen (Bio-)Kunststoffen anbietet. Die Mission: die globale Plastikverschmutzung an Land sowie im Wasser zu lösen. Ihre zum Patent angemeldete Technologie ermöglicht es erstmals, Nebenprodukte der Agrarindustrie zur Herstellung von lagerstabilen Folien, festen Materialien und hauchdünnen Beschichtungen zu verwenden, die die gleichen vorteilhaften Eigenschaften wie Kunststoffe bieten und dennoch in der Natur vollständig abbaubar sind.

Im ISI-Zentrum Buchholz hat das traceless-Team neben Büroräumen auch eine Werkhalle eingerichtet: Derzeit entsteht hier die erste Pilot-Produktionsanlage. „Mit dieser Anlage werden wir in Kooperation mit unseren ersten zahlenden Kunden erste Produkte aus traceless materials auf den Markt bringen“, so die Gründerinnen Anne Lamp und Johanna Baare.
Wir wünschen einen guten Start und viel Erfolg!

Aktuelle News, Videos und Infos: https://www.traceless.eu/news

Aktuelle Stellenausschreibungen der traceless materials GmbH
– AnlagenbedienerIn:  https://www.traceless.eu/job-offer-machine-operator
– InstandhalterIn : https://www.traceless.eu/job-offer-maintenance-technician

Auch Kerstin Helm (r.) und Sonja Vent fahren mit dem Rad zur Arbeit im ISI-Zentrum und unterstützen das „Stadtradel“-Team der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg. © WLH

Mit dem Rad zur Arbeit fahren und kostenlos Coworking-Space nutzen

Ankommen, Arbeitsplatz aussuchen, Laptop einschalten, Internetzugang starten – und los geht’s. Das flexible Arbeiten in sogenannten Coworking-Spaces bietet eine praktische Alternative zu Büro und Homeoffice. In Coworking-Spaces treffen sich Freiberufler, Außendienstler, Projektmitarbeiter und Gründer aller Branchen, die einen nahegelegenen Arbeitsplatz für einige Stunden, einen Tag oder länger suchen.

Warum also nicht einfach mal den Arbeitsweg verkürzen und noch dazu etwas für die Gesundheit und den Klimaschutz tun? Parallel zur Aktion „Stadtradeln“ in Buchholz i.d.N. lädt die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH alle Stadtradler dazu ein, noch bis zum 27. Juni 2021 die Arbeitsplätze in der Coworking-Lounge des ISI-Zentrum für Gründung, Business & Innovation Buchholz kostenfrei zu nutzen.

Jeder, der im ISI-Zentrum mobil und „remote“ arbeiten möchte, ist willkommen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist für die Nutzung des Coworking-Spaces jedoch eine vorherige Anmeldung (mindestens einen Tag im Voraus) notwendig. Kontakt über die WLH unter Telefon (04181) 92360 oder info@wlh.eu.

Das ISI-Zentrum in der Bäckerstraße 6 in Buchholz ist montags bis freitags von 8.00 bis 17 Uhr geöffnet. Für Radler ist im „Stadtradeln“-Aktionszeitraum das Coworking-Ticket kostenlos, regulär kostet ein Tagesticket sechs Euro.

Marco Wilke (Buchholz fährt Rad e.V.) und Sonja Vent mit Lastenrad "Riese Bruns" vor dem ISI-Zentrum Buchholz. (c) WLH

Ausleihen und losfahren: Das Lastenrad „Riese Bruns“ steht bereit

„Riese Bruns“? So heißt das praktische und umweltfreundliche Lastenrad, das aktuell im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz, Bäckerstraße 6, kostenfrei ausgeliehen werden kann.

Das Lastenrad „Riese & Müller Packster 80 Vario“ mit Bosch-Motor (25 km/h) für Reichweiten von bis zu 65 km wird vom Verein Buchholz fahrt Rad e.V. zur Verfügung gestellt. Das Zweirad mit großer Ladebox eignet sich perfekt für größere Einkäufe, Transporte und Ausflüge (kein Kindertransport möglich).

Die Verleihstation im ISI-Zentrum ist bis zum 2. Juli 2021 geöffnet. Die Nutzung des Lastenrades ist kostenfrei. Der „Riese Bruns“ kann ausschließlich über die Website „Heidschnucke – Lastenrad für Buchholz“ online reserviert werden und steht dann im ISI-Zentrum zur Abholung bereit.

Gute Fahrt!

Einfach per Smartphone einchecken: Jennifer Coordes und Kerstin Helm von der WLH zeigen, wie es geht.

Luca-App und Schnelltestangebote im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation

Einchecken mit der Luca-App: Das ist jetzt auch im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz i.d.N. möglich. Ab sofort können sich Nutzer aller öffentlichen Konferenzräume und Ad-hoc-Büros mittels Luca-QR-Code registrieren und so die digitale Kontaktnachverfolgung bei einem Corona-Infektionsfall unterstützen.

Mit dem Einsatz der kostenfreien Luca-App unterstützt die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH als Betreiber des ISI-Zentrums die Corona-Schutzstrategie des Kreises und der Stadt Buchholz.

„Das ISI-Zentrum ist ein Haus, in dem mehr als 30 junge Unternehmen ansässig sind. Wir haben deshalb bereits seit Pandemie-Beginn weitreichende Maßnahmen eingeführt, um den Publikums-Verkehr zu begrenzen und Kunden und Gäste zu schützen. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass wir schon vor einigen Wochen für Unternehmen im Haus und benachbarte Betriebe eine Station für regelmäßige, kostenlose Corona-Schnelltests eingerichtet haben“, sagt Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH. „Denn es gibt auch weiterhin zwingend notwendige Präsenz-Termine im Business-Alltag. Ebenso sind die Ad-hoc-Büros im ISI-Zentrum für ungestörtes, mobiles Arbeiten und als Alternative zum Homeoffice derzeit besonders nachgefragt. Der Einsatz der Luca-App ist daher ein weiterer Baustein, um Gästen im ISI-Zentrum ein Stück mehr Sicherheit zu geben“, so Jens Wrede weiter.

Die Nutzung der Luca-App im Buchholzer ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation ist freiwillig. Die Smartphone-Anwendung bietet im Austausch mit örtlichen Gesundheitsämtern eine komfortable Lösung, ein Treffen mit weiteren Personen sowie den Ort der Begegnung zu dokumentieren und mögliche Corona-Infektionsketten schnell zu durchbrechen.

Informationen zur Luca-App gibt es online unter https://www.luca-app.de/.

 

Daten weg? Doppelschreck!

Der Aufbau  eines Unternehmens verlangt die volle Aufmerksamkeit für das Business. Die Praxis der Unternehmensberatung zeigt jedoch: Über ihre Ideen verlieren viele Gründer das vermeintlich unliebsame Thema Datenschutz und Datensicherheit aus den Augen. Man muss bei diesem Thema nicht mit „Kanonen auf Spatzen schießen“, aber ganz ohne Absicherung  sollte kein Gründer dieser Thematik begegnen.

Daten und Informationen gehören zu den wertvollsten Gütern, die Unternehmen besitzen. Spätestens sobald Kunden, Dienstleister und Lieferanten mit im Spiel sind, können Versäumnisse bei Datenschutz und Datensicherung aufwendige System-Anpassungen oder hohe Bußgelder nach sich ziehen. Die Gefahr der Cyber-Kriminalität liegt außerdem nicht „nur“ im Missbrauch der geklauten Daten, sondern ganz simpel auch im Verlust der Daten für das Unternehmen: Wie einen Auftrag pünktlich abarbeiten, wenn die Vertragsdaten nicht mehr da sind? Wie eine Rechnung erstellen, wenn die Zeit- und Materialdokumentation verschwunden ist?

Worauf sollten junge Unternehmen bei Datensicherheit und Datenschutz also achten? Und wie die Anforderungen praktisch umsetzen? Austausch und auch individuellen Expertenrat zu diesem Thema bietet unser aktuelles digitales Veranstaltungsangebot für Gründer in Kooperation mit den Datenschutzexperten der TEDESIO GmbH:

  • Donnerstag, 22. April 2021, 11:30-12:30 Uhr – virtueller Runder Tisch 
    „Daten weg? Doppelschreck! Datensicherheit hat zwei Seiten. ‚Nur‘ verloren oder auch in falschen Händen?“
    Input und Austausch, mit einem Experten der TEDESIO GmbH und maximal sechs Unternehmern am Tisch, rund um die Frage, was Start-ups und Gründer in Sachen Datensicherheit beachten und praktisch umsetzen sollten. Weitere Infos zur Veranstaltung …
  • Mittwoch, 28. April 2021 – Experten-Sprechtag
    Halbstündige vertrauliche Einzelberatungen zum Thema Datenschutz und DSGVO durch einen Berater der TEDESIO GmbH
    Im Rahmen des ganztägigen Experten-Sprechtages am 28. April beraten auch weitere Experten zu anderen Fachthemen wie, Steuern, Recht, Finanzierung und Social Media. Weitere Infos zum Termin …

Beide Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Platzvergabe für die virtuellen runden Tische erfolgt nach dem Windhundverfahren. Für den Experten-Sprechtag haben Sie die Möglichkeit, einen individuellen Termin zu vereinbaren. Anmeldung unter info@wlh.eu. Weitere Informationen auch unter (04181) 92360.

Ein weiterer virtueller Runder Tisch im April beschäftigt sich mit einem kreativen Thema:

  • Donnerstag, 22. April 2021, 9:30-10:30 Uhr – virtueller Runder Tisch 
    „Du bist ja ’ne Marke – Wie nutze ich meine Gründerpersönlichkeit zur Markenentwicklung und im Marketing?“
    Kurzer Input und Austausch zum Thema Markenbildung für Gründer und Start-ups.
    Moderation: Christopher Müller, MUELLERS Corporate Sense.