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Multidos Hamburg GmbH feiert Spatenstich für neuen Unternehmenssitz im TIP Innovationspark Nordheide (Buchholz).

Multidos Hamburg GmbH feiert Spatenstich in Buchholz

Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Startschuss für den Neubau der Multidos Hamburg GmbH im TIP Innovationspark Nordheide gefallen. Vor Ort in Buchholz entsteht in den kommenden Monaten der neue Unternehmenssitz des Pharmaunternehmens.

Geplant ist ein modernes Betriebsgebäude mit rund 2.200 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Vorgesehen sind eine Halle sowie ein zweigeschossiges Bürogebäude. In dem Neubau werden unter anderem Flächen für Produktion, Labore, Büros und Reinraumbereiche geschaffen. Damit stellt Multidos die Weichen für weiteres Wachstum und für die langfristige Entwicklung des Unternehmens am Standort Buchholz.

Die Multidos Hamburg GmbH ist spezialisiert auf die patientenindividuelle Konfektionierung, Verblisterung und Lieferung von Medikamenten. Über Apotheken als Auftraggeber versorgt das Unternehmen tausende Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln. Zum Einsatz kommen dabei eigenentwickelte Software-, Maschinen- und Verfahrenstechnologien sowie qualifizierte Qualitätskontrollen. Ziel ist eine sichere, zeitgerechte und fehlerfreie Arzneimittelversorgung auf Basis individueller Medikationspläne.

Besonders anspruchsvoll ist das Bauvorhaben aufgrund der hohen Hygieneanforderungen. In der Halle entsteht unter anderem ein Reinraum, in dem künftig patientenindividuelle Schlauchblister unter streng kontrollierten Bedingungen und nach internationalen GMP-Richtlinien produziert werden sollen.

Multidos beschäftigt überwiegend hochqualifizierte Mitarbeitende, darunter Fachkräfte aus der pharmazeutischen Industrie, Apotheker, Ingenieure, Softwareentwickler und Elektrotechniker. Mit dem neuen Standort sollen in den kommenden Jahren schrittweise weitere Arbeitsplätze in unterschiedlichen Fachbereichen entstehen.

„Das, was wir machen, hat Zukunft, und vor allem das, was wir machen, wird gebraucht werden: Für eine sichere und verlässliche Versorgung von Menschen, die darauf angewiesen sind. Wir freuen uns auf die neuen Möglichkeiten am neuen Standort und auf weiteres Wachstum“, sagte Geschäftsführerin Dr. Inge Zöller beim Spatenstich.

Das Projekt wird gemeinsam mit Otto Wulff als Baupartner umgesetzt. Sowohl Multidos Hamburg als auch die Projektbeteiligten hoben beim Spatenstich die vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor, die das Bauvorhaben trägt.

Für den TIP Innovationspark Nordheide ist das Projekt ein weiteres Signal für die positive Standortentwicklung. Unternehmen, die sich für den Standort entscheiden, profitieren von der verkehrsgünstigen Lage, der guten Infrastruktur und dem innovationsorientierten Umfeld in unmittelbarer Nähe zu Hamburg.

Landrat Rainer Rempe (Mitte) sowie Thomas Nordmann und Metje Gödecke von der Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung / Mobilität laden zur Teilnahme am Tag der Wirtschaft ein.

Tag der Wirtschaft bietet einen Blick hinter die Unternehmens-Kulissen

Einmal sonst verschlossene Unternehmensbereiche kennenlernen und einen Blick hinter die Kulissen werfen – diese Möglichkeit gibt es beim Tag der Wirtschaft, den die Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung / Mobilität der Kreisverwaltung am Freitag, 26. Juni, ausrichtet.

17 Betriebe bieten dann Informationen aus erster Hand und zeigen, wie vielfältig und leistungsfähig die Wirtschaft im Landkreis Harburg ist. Dazu öffnen sie am Tag der Wirtschaft ihre Türen für Betriebsbesichtigungen: am Vormittag bereits für Schulklassen, am Nachmittag für alle Interessierten. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

„Dabeisein lohnt sich. Mit dem Tag der Wirtschaft wird die ganze Bandbreite des Wirtschaftsstandortes Landkreis Harburg sichtbar und erlebbar“, sagt Landrat Rainer Rempe. „Ich danke den Unternehmerinnen und Unternehmern, dass sie besonders Jugendlichen spannende Einblicke in die Arbeitsabläufe ermöglichen“, so der Landrat. „Als dynamisches Wirtschaftszentrum in der Metropolregion Hamburg bietet der Landkreis Harburg beste Voraussetzungen für Unternehmen, um erfolgreich zu agieren und spielt auch im bundesweiten Vergleich der Wirtschaftsstandorte und -regionen ganz vorn mit. Viele unserer Hidden Champions mit hochspezialisierten Produktions- und Arbeitsprozessen sind weit über die Region hinaus und sogar international erfolgreich tätig.“

Beim Tag der Wirtschaft sind wieder Betriebe quer durch alle Branchen und Unternehmensgrößen dabei – Marinetechnik aus der Heide und Logistik ebenso wie Spezialfahrzeugbau und Recycling, zudem Unternehmen aus der Chemiebranche und aus dem Gesundheitsbereich. Die 17 Betriebe öffnen sonst nicht zugängliche Bereiche und bieten Informationen aus erster Hand. Führungen gibt es am 26. Juni um 13 oder um 15.30 Uhr, in einigen Unternehmen sogar zu beiden Zeiten. Die Führungen dauern jeweils etwa eineinhalb Stunden, so kann sich jeder sein individuelles Programm mit bis zu zwei Unternehmensbesuchen zusammenstellen. Selbstverständlich besteht dann für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die Beschäftigten über Arbeitsabläufe und Berufsalltag „zu löchern“.

Anmeldungen für die Führungen sind ab sofort möglich. Weitere Informationen mit allen Einzelheiten und dem Programm-Heft zum Download gibt unter www.landkreis-harburg.de/tdw2026.

Diese Unternehmen beteiligen sich am Tag der Wirtschaft 2026: 
• Amazon Logistik Winsen
• BEST Fluidsysteme GmbH, Brackel
• Bruno Bock GmbH, Marschacht
• Carsten Ritter Stahlbau GmbH, Königsmoor
• Diestelmeier-Witte Massivholzbau GmbH, Seevetal
• Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH, Winsen/Luhe
• Friedrich Vorwerk SER & Co. KG, Tostedt
• Kroop & Co. Transport + Logistik GmbH, Neu Wulmstorf
• Kruse Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG, Stelle
• Marine Motor Service GmbH, Wenzendorf
• Mayr & Wilhelm GmbH & Co. KG, Buchholz
• Otto Dörner Kies und Deponien GmbH & Co, Seevetal
• RSH Polymere GmbH, Garstedt
• Stahlhärterei Haupt GmbH, Toppenstedt
• Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg, Rosengarten
• Vollmert Transport- und Montagetechnik GmbH, Egestorf
• Waldklinik Jesteburg Aldag GmbH & Co. KG, Jesteburg

Die Teilnehmerzahl für alle Besichtigungen und Führungen ist begrenzt, eine Anmeldung ist daher bei der Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung / Mobilität erforderlich. Anmeldeschluss ist der 19. Juni.

Den Startschuss für das Welcome Center Landkreis Harburg geben (von links) Dr. Alexander Stark, Landrat Rainer Rempe, Stefan Baumann, Anke von Fintel, Dr. Katharina Rogge-Balke, Uwe Mylius, Clara Kohlstedt und Ulrike Kessler.

Internationale Fachkräfte gewinnen und Unternehmen unterstützen

Die ersten Beratungen haben sogar schon stattgefunden, nun geht es offiziell los: Mit einer Willkommensveranstaltung wurde jetzt der offizielle Startschuss für das neue Welcome Center für den Landkreis Harburg gegeben – ein wichtiger Meilenstein für die Fachkräftegewinnung im Landkreis Harburg und damit zur Stärkung des Wirtschafts- und Unternehmensstandorts.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik unterstrichen die Bedeutung des Projekts für die Region. Ziel des Welcome Centers ist es, Unternehmen bei den Herausforderungen des Fachkräftemangels aktiv zu unterstützen und den Zugang zum Arbeitsmarkt für internationale Fach- und Nachwuchskräfte zu erleichtern. Eine enge Kooperation besteht dabei mit dem Welcome Center des Nachbarlandkreises Heidekreis.

„Mit dem Welcome Center bündeln wir Kompetenzen und schaffen eine zentrale Anlauf- und Servicestelle für Unternehmen und für internationale Fach- und Nachwuchskräfte gleichermaßen“, betonte Landrat Rainer Rempe. „Das Ziel ist klar: Wir wollen Unternehmen dabei unterstützen, qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen, diesen Fachkräften das Ankommen in unserer Region erleichtern und dafür sorgen, dass Integration gelingt.“
Landrat Rempe wies darauf hin, dass der Landkreis Harburg eine starke, wachsende Region ist. Zwischen 2015 und 2022 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um rund 27 Prozent gestiegen – mehr als doppelt so viel wie im Landes- und Bundesdurchschnitt. Doch gleichzeitig spüren Unternehmen immer stärker einen zunehmenden Fachkräftemangel – eine Entwicklung, die durch den demografischen Wandel noch verstärkt wird. „Das betrifft längst alle Branchen“, sagte Landrat Rempe. Die Entwicklung, die zuerst im Pflege- und Gesundheitsbereich spürbar war, betrifft inzwischen auch Logistik, IT, Baugewerbe und Tourismus. Doch gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen, die mehr als 90 Prozent der Betriebe im Landkreis Harburg ausmachen, ist die Suche nach internationalen Fach- und Nachwuchskräften eine große Herausforderung – und dabei hilft ihnen nun das Welcome Center.

Das Welcome Center Landkreis Harburg mit den beiden Mitarbeiterinnen Clara Kohlstedt und Ulrike Kessler ist als Projekt des Landkreises Harburg an die Abteilung Bildung, Schule, Kreisvolkshochschule und Sport angegliedert. Finanziert wird es aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds ESF+, des Landes Niedersachsen und durch den Landkreis Harburg. „Als Welcome Center sind wir die zentrale Anlauf- und Servicestelle im Landkreis Harburg“, erläuterte Clara Kohlstedt. Dazu bietet das Welcome Center konkrete Unterstützung und mehrsprachige Beratung, persönlich und digital, für Unternehmen ebenso wie für internationale Fach- und Nachwuchskräfte. „Wir wollen den Start so leicht wie möglich machen.“

Hilfestellung gibt es zum Beispiel rund um Visum und Einreise sowie bei der Anerkennung beruflicher Qualifikationen ebenso wie bei der Sprachförderung sowie Begleitung in vielen Alltagsfragen. An die beiden Projektmitarbeiterinnen Ulrike Kessler (U.Kessler@LKHarburg.de, Telefon 04171/ 693 9434) und Clara Kohlstedt (C.Kohlstedt@LKHarburg.de, Telefon 04171/ 693 9433) können sich sowohl ausländische Fachkräfte wenden, die Teil unseres Arbeitsmarkts werden, als auch Unternehmen, die Fachkräfte aus dem Ausland beschäftigen möchten und dabei Unterstützung benötigen.

Weitere Informationen gibt es auf www.landkreis-harburg.de/welcomecenter .

Start-up-Accelerator „Elevator“ wird bis 2028 gefördert

Der überregionale Start-up-Accelerator „Elevator“ der Wirtschaftsförderungs-GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg (WLG) geht in die nächste Runde. Das Land Niedersachsen hat die Förderung des Programms als eins von insgesamt neun „Niedersächsischen Start-up-Zentren“ bis Ende 2028 für weitere drei Jahre zugesagt.

Den offiziellen Bewilligungsbescheid übergab der Niedersächsische Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne am 2. März 2026 in Hannover persönlich an WLG-Geschäftsführer Mario Leupold, Projektleiterin Christine Benecke und Kerstin Helm von der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH mit Sitz in Buchholz i.d.N.. Die WLH ist  Partner in diesem Projekt.

Minister Tonne hob die Bedeutung des Start-up-Standortes in Nordostniedersachsen hervor. Der Startup-Monitor des Landes vom letzten Jahr zeigt eine sehr gute Entwicklung der Region im Bereich Start-ups. Mittlerweile werden in Lüneburg pro Kopf mehr Start-ups gegründet als in Bremen.
Seit seinem Start im Jahr 2018 hat sich der „Elevator“ als feste Größe in der nordost-niedersächsischen Startup-Landschaft etabliert. Insgesamt 37 junge Unternehmen haben das Programm bereits durchlaufen. „Besonders erfreulich ist, dass ein Großteil dieser Start-ups der Region Lüneburg treu geblieben ist und sich hier erfolgreich weiterentwickelt hat“, so Christine Benecke, Gründungsmanagement der WLG. Bekannte Beispiele für erfolgreiche Absolventen sind Start-ups wie Erason, Heyho, Locawo, Barf Box oder Mind Vacations, die zeigen, wie aus innovativen Ideen tragfähige Unternehmen entstehen.

Gezieltes Coaching, wertvolle Netzwerke und starke Infrastruktur
Der Elevator bietet als Accelerator-Programm innovativen Start-ups ein intensives, sechsmonatiges Coachingprogramm. Neben der fachlichen Begleitung erhalten die Gründerinnen und Gründer Zugang zur Infrastruktur des Innovations- und Gründerzentrums e.novum in der Hansestadt Lüneburg und zum ISI-Zentrum für Gründung Business & Innovation in Buchholz. In der neuen Förderperiode wird das Angebot um gezielte Workshops ergänzt.

In enger Kooperation mit der WLH Wirtschaftsförderung Landkreis Harburg GmbH werden auch Start-ups in der Region Harburg betreut. „Wie in vielen anderen Bereichen arbeiten wir auch in der Start-up-Förderung eng mit den benachbarten Wirtschaftsförderungen in der südlichen Metropolregion zusammen. Mit der WLH aus dem Landkreis Harburg kooperieren wir zukünftig bei der konkreten Umsetzung des Elevators besonders eng“, erläutert WLG-Geschäftsführer Mario Leupold. Weitere Projektpartner in der Region sind Leuphana Universität Lüneburg, Wirtschaftsforum Lüneburg, Gründungsnetzwerk Region Lüneburg, IHK Lüneburg-Wolfsburg, Utopia, Wirtschaftsförderung Landkreis Stade.

Ab jetzt möglich: Bewerbungen für den „Elevator“
Start-ups können sich jederzeit für eine Aufnahme in das Programm bewerben. Der Einstieg ist flexibel möglich und bietet die Chance, das eigene Geschäftsmodell auf das nächste Level zu heben. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Start-ups, die mit ihrem innovativen Produkt oder Geschäftsmodell auch einen Beitrag zum nachhaltigen Konsum und zu einer nachhaltigen Produktion leisten.

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Interessierte unter www.startups-lueneburg.de

Visualisierung des Neubaus der HSI Anlagen und Kraftwerkservice GmbH. Grafik: Bartram Bau-System / HSI

Spezialist für Anlagenbau investiert im TIP Innovationspark Nordheide

Die HSI Anlagen- und Kraftwerkservice GmbH verlegt ihren Unternehmenssitz von Rosengarten-Sottorf in den TIP Innovationspark Nordheide nach Buchholz i. d. N. Auf einem rund 6.500 Quadratmeter großen Grundstück errichtet das Unternehmen ein modernes Büro- und Betriebsgebäude und investiert dafür mehrere Millionen Euro. Entwickelt und vermarktet wird der TIP Innovationspark Nordheide von der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH, die auch die Ansiedlung von HSI begleitet.

HSI ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in zweiter Generation mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im industriellen Service und Anlagenbau. Das Unternehmen baut, repariert und modernisiert verschiedenste Anlagen – von Stahlbaukonstruktionen und Tanklagern über Druckbehälter und Kesselanlagen bis hin zu Sonderkonstruktionen für besonders anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Zu den Kunden zählen unter anderem systemrelevante Industrieunternehmen und Versorger wie Hamburg Wasser, die Hamburger Energiewerke, Vattenfall, Shell-Raffinerien, ADM Hamburg, Aurubis und die Stadtreinigung Hamburg.

Der Neubau im TIP Innovationspark Nordheide wird künftig die zentrale Schaltstelle für das operative Geschäft von HSI. Geplant sind rund 300 Quadratmeter Bürofläche sowie etwa 1.300 Quadratmeter Produktions- und Werkstattflächen. Der neue Standort bietet optimale Voraussetzungen, um das bestehende Team weiterzuentwickeln. Mit dem Umzug nach Buchholz entsteht Raum für rund zehn zusätzliche Arbeitsplätze in verschiedenen Unternehmensbereichen – ergänzt um kaufmännische und technische Ausbildungsplätze. Den Einzug in den Neubau plant HSI für den Sommer 2026.

Für die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH ist die Ansiedlung von HSI im TIP Innovationspark Nordheide ein wichtiger Baustein in der Standortentwicklung. „Mit HSI gewinnt der TIP ein mittelständisches Industrieunternehmen, das in doppelter Hinsicht hervorragend zu unserem Standortprofil passt“, sagt WLH-Geschäftsführer Jens Wrede. „Zum einen stärkt HSI als spezialisierter Anlagenbauer die industrielle Wertschöpfung in der Metropolregion Hamburg. Zum anderen steht das Unternehmen mit seinem Fokus auf Sonderkonstruktionen, anspruchsvolle Werkstoffe und Prozessoptimierung für angewandte Innovation.“

Mit dem Wachstum der HSI Anlagen- und Kraftwerkservice GmbH zu einem Multidienstleister im industriellen Anlagenbau ist auch eine beeindruckende und bewegte Unternehmens-Geschichte verbunden: Für unseren Wirtschaftsförderungs-Blog sprachen wir mit HSI-Geschäftsführer Semih İşlemecioğlu, der uns Einblicke in das Unternehmen gewährt und verrät, wie er HSI in die Zukunft führt.

Lesen Sie unseren aktuellen Blog-Artikel …

Übergabe des Förderbescheides für den 5G Hub Campus Nordheide: v.l.n.r.: Dr. Timo Maurer (WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH), Jens Wrede (Geschäftsführer SLH), Rainer Rempe (Landrat Landkreis Harburg), Karin Beckmann (Landesbeauftragte Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg) und Dr. Olaf Krüger (Vorstand Süderelbe AG). Foto: Bianca Augustin

TIP Innovationspark Nordheide wird Standort für 5G Hub Campus

Die Servicegesellschaft Landkreis Harburg mbH (SLH) und die Zukunftsregion Süderelbe haben im Kreishaus des Landkreises Harburg den Förderbescheid für den Aufbau des neuen 5G Hub Campus Nordheide erhalten. Damit kann das bestehende 5G-Reallabor im TIP Innovationspark Nordheide den nächsten Entwicklungsschritt gehen und erstmals einen Ort schaffen, an dem Unternehmen und Hochschulen eigene Anwendungen, Prototypen und Entwicklungen direkt vor Ort umsetzen können.

SLH-Geschäftsführer Jens Wrede betont: „Der Förderbescheid ermöglicht es uns, mit dem 5G Hub Campus einen Ort zu schaffen, an dem Unternehmen modernste digitale Infrastruktur nutzen können, um eigene Entwicklungen unter optimalen Bedingungen voranzutreiben. Damit schließen wir die Lücke zwischen Technologie und praktischer Anwendung.“

Das 5G-Reallabor zählt mit zehn Funkzellen, 40 Kilometern Glasfaser und bis zu 129 möglichen Outdoor Units zu den leistungsfähigsten digitalen Testumgebungen Deutschlands. Thematische Schwerpunkte und Tätigkeitsbereiche sind bisher Smarte Produktion und Gebäude, Intralogistik und Mobilität, der Intelligente Katastrophenschutz sowie spezifische XR-Anwendungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – bislang jedoch ohne passende Räumlichkeiten für gemeinsames Arbeiten. Der Hub Campus schließt diese Lücke.

Bereits heute zeigt sich das Potenzial der Infrastruktur: Bisher wurden Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 13 Millionen Euro initiiert und umgesetzt. Der neue 5G Hub Campus soll diese Entwicklung weiter stärken und dient als Grundstein für die Weiterentwicklung des TIP Nordheide zu einem Kompetenzzentrum für Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen und Behörden.

Karin Beckmann, Leiterin des Amts für regionale Landesentwicklung Lüneburg, unterstreicht: „Mit der Förderung stärken wir gezielt eine digitale Infrastruktur, die für die regionale Entwicklung immer wichtiger wird. Der 5G Hub Campus schafft Voraussetzungen, um Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen und die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig zu beschleunigen.“

Geplant ist ein Gebäudekomplex mit sieben Themen-Hubs, die als technisch ausgestattete Entwicklungsräume dienen. Unternehmen und Hochschulen sollen dort Prototypen aufbauen, Testreihen durchführen und gemeinsam an neuen Anwendungen und Geschäftsmodellen arbeiten.

Für die Zukunftsregion Süderelbe ist das Vorhaben ein zentrales Element ihrer Innovationsstrategie. Landrat Rainer Rempe, Vorsitzender der Steuerungsgruppe, erklärt: „Der 5G Hub Campus ist ein Gewinn für die gesamte Region. Er ermöglicht Unternehmen den direkten Zugang zu einer einzigartigen Digitalstruktur, die ihre Innovationskraft stärkt und Arbeitsplätze der Zukunft schafft.“

Das Regionalmanagement der Zukunftsregion Süderelbe übernimmt eine zentrale Rolle in der Projektrealisierung. Dr. Olaf Krüger, Leitung der Zukunftsregion Süderelbe und Vorstand der Süderelbe AG, ergänzt: „Das Reallabor unterstützt unser Ziel, die Innovationskraft der Süderelbe-Region zu erhöhen. Als eines unserer Leitprojekte setzt es genau dort an. Wir als Regionalmanagement übernehmen die zentrale Schnittstellenfunktion, bringen Entscheidungsträger zusammen und begleiten die Projektträger bei der Umsetzung.“

Mit 25 Hektar Entwicklungsfläche bietet der TIP Innovationspark Nordheide ideale Voraussetzungen, um digitale Technologien und neue Geschäftsmodelle schnell in die Praxis zu überführen. Der 5G Hub Campus wird damit zum Herzstück eines offenen, regionalen Innovationsraums.

Sie setzten den ersten Spatenstich (v.l.n.r.): Ulrich Stock, Vorstandssprecher der Volksbank Lüneburger Heide eG, Manfred Cohrs, Aufsichtsratsvorsitzender der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH, Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, WLH-Geschäftsführer Jens Wrede sowie Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank. Foto: Bianca Augustin / © WLH Wirtschaftsförderung

Erster Spatenstich für das Gewerbegebiet „Bilmer Berg II“

Mit dem offiziellen Spatenstich haben in Lüneburg die Arbeiten zur Erschließung des neuen Gewerbegebiets „Bilmer Berg II“ begonnen. Das insgesamt rund 50 Hektar große Areal im Südosten der Stadt erweitert den bestehenden Wirtschaftsstandort und schafft dringend benötigte Flächen für mittelständische Unternehmen aus der Region.

Umgesetzt wird das Projekt in einer engen kommunalen und wirtschaftlichen Kooperation. Die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH entwickelt die Gewerbegebiets-Erweiterung gemeinsam mit der Hansestadt Lüneburg und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung für Stadt und Landkreis Lüneburg (WLG). Grundlage bildet ein städtebaulicher Vertrag. Begleitet wird das Vorhaben durch weitere Partner: die Volksbank Lüneburger Heide eG, die Gesellschaft für Entwickeln und Bauen (GEB) und die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank).

Für gewerbliche Ansiedlungen stehen künftig 29 Hektar zur Verfügung. Ausgleichsflächen und der Erhalt vorhandener Grün- und Waldstrukturen sind Bestandteil des Gesamtkonzepts. Ebenso sieht der Bebauungsplan eine rund sieben Hektar große Fläche für den sogenannten Gemeinbedarf vor – insbesondere für die geplante Entwicklung eines Sportparks.
Die Erschließung am „Bilmer Berg II“ erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Das neue Gewerbegebiet liegt verkehrsgünstig an der geplanten A 39 und wird künftig über die August-Wellenkamp-Straße sowie die Friedrich-Penseler-
Straße angebunden. Die WLH investiert rund 40 Millionen Euro in die Erschließung und bauliche Vorbereitung des Standortes. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich im Herbst 2026 fertiggestellt werden.

„Mit dem ersten Spatenstich setzen wir heute ein sichtbares Signal für Lüneburgs Zukunft. Bilmer Berg II schafft dringend benötigte Flächen für unsere lokalen Unternehmen – und damit Raum für Innovation, Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum. Dass wir dieses Projekt gemeinsam mit Partnern realisieren, zeigt: Wenn wir Kräfte bündeln, kommen wir schneller voran. Die Erschließung des neuen Gewerbegebiets ist ein wichtiger Schritt, um insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen eine Perspektive zu bieten. Zugleich kommen wir mit diesem Spatenstich der Entwicklung des Sportparks Bilmer Berg ein Stück näher. Der Sportpark wird Lüneburgs größtes Sportinfrastruktur-Projekt der nächsten Jahre sein“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch.

WLH-Geschäftsführer Jens Wrede ergänzt: „Kooperation ist ein Schlüssel zur nachhaltigen Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes in der südlichen Metropolregion Hamburg. Als Wirtschaftsförderung
unterstützen wir Städte und Gemeinden bereits seit einigen Jahren auch über den Landkreis Harburg hinaus bei der Entwicklung von Gewerbegebieten. Denn: Unternehmen denken nicht in administrativen Grenzen, sondern orientieren sich an leistungsfähigen und zukunftsorientierten Standorten. Am Bilmer Berg entsteht ein Angebot, das mittelständischen Betrieben verlässliche Perspektiven für ihre räumliche Weiterentwicklung eröffnet. Die Investitionen der ansiedelnden Unternehmen werden in den kommenden Jahren zusätzliche Wertschöpfung in dreistelliger Millionenhöhe in die Region bringen – ein wichtiger Beitrag zur Sicherung bestehender und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.“

Auch Ulrich Stock, Vorstandssprecher der Volksbank Lüneburger Heide eG, betont die Bedeutung der Kooperation im Rahmen der Standortentwicklung: „Bilmer Berg II zeigt, wie positiv eine regionale Zusammenarbeit sein kann. Gemeinsam mit WLH, WLG und unserer Tochtergesellschaft GEB schaffen wir die Voraussetzungen für ein modernes und gut angebundenes Gewerbegebiet. Als Volksbank bringen wir uns hier bewusst als langfristiger Partner ein, um wirtschaftliche Perspektiven für die Region zu stärken.“

Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank, hebt das Gewerbegebiet Bilmer Berg II als ein „starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen“ hervor: „Gemeinsam mit der Volksbank Lüneburger Heide stellen wir über einen Konsortialkredit insgesamt 33 Millionen Euro für die Erschließung der Gewerbefläche bereit. Damit schaffen wir die Grundlage für neue Unternehmen, Arbeitsplätze und eine starke regionale Entwicklung.“

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Sie setzten den ersten Spatenstich (v.l.n.r.): Ulrich Stock, Vorstandssprecher der Volksbank Lüneburger Heide eG, Manfred Cohrs, Aufsichtsratsvorsitzender der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH, Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, WLH-Geschäftsführer Jens Wrede sowie Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank. Mit dabei: Weitere Projektpartner und -unterstützer.

„Verhandlungstango – du bekommst nicht, was du verdienst, sondern was du verhandelst“

Das Wichtigste vorweg: Das erste Nein in einer Verhandlung ist nicht etwa ihr Ende – sondern ihr Beginn. Denn mit dem ersten Nein geht er los, der „Verhandlungstango“. Was Frauen bei diesem Tanz um Preise, Positionen und Gehälter unbedingt sein lassen sollten, darum geht es bei der nächsten „Infobörse“ für Frauen rund um den Beruf am 23. September 2025 in Buchholz i.d.N. Der Eintritt ist frei.

Die „Infobörse“ wird organisiert von der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Landkreis Harburg. Partnerinnen sind die Kreisvolkshochschule Landkreis Harburg sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Buchholz. Anlässlich der diesjährigen Infobörse hält die international tätige Trainerin und Speakerin Imke Leith den Impulsvortrag mit dem Titel „Verhandlungstango – du bekommst nicht, was du verdienst, sondern was du verhandelst“.

Und in diesem Tango heißt es auch mal, ein paar Sekunden Schweigen auszuhalten und sich, ganz wörtlich, zurückzulehnen. Das gilt laut Leith vor allem für den Moment nach der Nennung des gewünschten Honorars für die eigene Leistung oder des Gehalts. „Die meisten Frauen beginnen dann sofort zu argumentieren“, weiß Imke Leith aus fast 20 Jahren Coaching-Erfahrung, „und reden sich damit um Kopf und Kragen.“ Argumente wirken in Verhandlungen nämlich wie eine Rechtfertigung, erklärt sie. „Schweigen dagegen heißt: Ich bin es wert.“

Dabei spiele es keine Rolle, ob eine Frau selbstständig ist oder angestellt. „Auch eine Familie ist ein Unternehmen mit Fixkosten und variablen Kosten.“ Leith weiß, wovon sie spricht: Die 50-Jährige hat drei Kinder. Bei der „Infobörse“ freut sich die Referentin vor allem auf die Fragen der Zuhörerinnen. „Am liebsten bespreche ich konkrete Probleme und Situationen.“

Die „Infobörse“ für Frauen am Dienstag, 23. September, beginnt um 17 Uhr im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz, Bäckerstraße 6. Vertreten sein werden dort zahlreiche Arbeitgebende und Institutionen aus der Region, die für Fragen und Gespräche rund um Beruf, Weiterbildung und Karriere für Frauen zur Verfügung stehen.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten per E-Mail unter kontakt-bu@feffa.de. Mehr Informationen zur „Infobörse“ und ihren Angeboten gibt die Koordinierungsstallte Frau und Wirtschaft unter Telefon 04181-9405636.

Luftbildaufnahme vom künftigen Gewerbegebiet Bilmer Berg II. Foto: Robert Bergmann / WLH

Startschuss für die Erschließung des Gewerbegebiets „Bilmer Berg II“

Der Weg ist frei für die Entwicklung des Gewerbegebiets „Bilmer Berg II“: In seiner jüngsten Sitzung hat der Rat der Hansestadt Lüneburg den Bebauungsplan als Satzung beschlossen. Damit kann jetzt die Erschließung des rund 34 Hektar großen Areals im Südosten der Stadt beginnen – ein bedeutender Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung Lüneburgs. Die Erweiterung Bilmer Berg II setzt die Hansestadt in Kooperation mit der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH sowie der Wirtschaftsförderung für Stadt und Landkreis Lüneburg (WLG) um. Ein städtebaulicher Vertrag regelt die Zusammenarbeit. Vorrangiges Ziel ist es, mittelständischen Betrieben aus der Region neue Ansiedlungsflächen zu bieten und Lüneburg als Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.

Zwei Jahre waren angesetzt worden vom Startschuss bis zur jetzigen Planungsreife – dieses Zeitfenster wurde eingehalten. „Alle Beteiligten haben hier konstruktiv und mit großem Engagement zusammengearbeitet“, sagt René Meyer, stellvertretender Geschäftsführer der WLH. Für die Erschließung des gesamten Gebietes rechnet die WLH mit einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren. „Da die Erschließung in Teilabschnitten von Nord nach Süd erfolgen wird, können erste Bauvorhaben im neuen Gewerbegebiet allerdings bereits deutlich früher starten“, betont Meyer.

Auch Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch freut sich über den wichtiger Meilenstein: „Mit diesem Ratsbeschluss schaffen wir die planungsrechtlichen Voraussetzungen für dringend benötigte neue Gewerbeflächen in Lüneburg und geben kleinen und mittleren Unternehmen aus unserer Region in naher Zukunft neue Ansiedlungsperspektiven.“

Die verkehrsgünstige Lage an der geplanten A 39 macht das Gebiet besonders attraktiv. Die Erschließung erfolgt über die August-Wellenkamp-Straße und die neu anzulegende Friedrich-Penseler-Straße. Eine mögliche Erweiterung über eine Unterführung der A 39 in Richtung eines weiteren geplanten Gewerbegebiets – Bilmer Berg III – wird aktuell in einer Machbarkeitsstudie geprüft. Eine Entscheidung darüber muss spätestens bis zum 30. Juni 2027 fallen.

Neben der Ausweisung von Gewerbeflächen sieht der Bebauungsplan auch eine sieben Hektar große Fläche für Gemeinbedarf vor – insbesondere für ein neues Sportareal, das die Stadt auf dem Gelände der Stiftung Hof Schlüter entwickeln möchte. Eine Machbarkeitsstudie dazu gab es bereits. Aktuell richtet die Verwaltung eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen ein, um ein Konzept für den Sportpark Bilmer Berg II zu entwickeln.

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie die öffentliche Auslegung des Entwurfs für das Gewerbegebiet fanden 2023 und 2025 statt. Auch Behörden und Träger öffentlicher Belange wurden eingebunden. Nach Abwägung aller Stellungnahmen wurde der Plan nun final beschlossen und wird ortsüblich bekannt gemacht. Neben neuen Gewerbeflächen sowie Sportflächen sind Ausgleichsflächen und die Bestandssicherung von Wald- und Grünflächen am Bilmer Berg geplant. Auch soll das gesamte Gebiet mit einem Fuß- und Radwegenetz versehen werden. Die Herstellung der Ausgleichsflächen kann parallel mit der Erschließung starten.

Dr. Timo Maurer (l.) und Prof. Dr.-Ing. Christian Lauter sind Steinbeis-Unternehmer des neuen Steinbeis-Transferzentrums Digitalisierung in KMU und Behörden. Foto: Bianca Augustin

Neues Steinbeis-Transferzentrum stärkt Digitalisierung von KMU und Behörden in der Region

Ein neuer Akteur im Innovationsumfeld des Landkreises Harburg und der Metropolregion Hamburg setzt Impulse für die digitale Transformation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie in Behörden: Das neu gegründete Steinbeis-Transferzentrum „Digitalisierung in KMU und Behörden“ mit Sitz in Buchholz i.d.N. bietet praxisnahe Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lösungen – von Künstlicher Intelligenz (KI) über AR-/VR-Anwendungen bis hin zum Einsatz privater 5G-Netze.

Ziel ist es, den Transfer von Forschung in die Anwendung zu beschleunigen und dabei konkrete Anwendungsfälle („Use Cases“) gemeinsam mit Unternehmen und Institutionen zu identifizieren und umzusetzen. Das Dienstleistungsportfolio des Zentrums reicht von KI-gestützter Prozessoptimierung über digitale Zwillinge bis zur Entwicklung datenbasierter Entscheidungsgrundlagen.

Technologieeinsatz mit direktem Praxisbezug
Das Transferzentrum greift auf ein breites Netzwerk aus Forschung, Wissenschaft und Praxis zurück und entwickelt gemeinsam mit seinen Kunden maßgeschneiderte digitale Lösungen. Der Fokus liegt dabei immer auf dem konkreten Nutzen für die Anwender.

„Digitalisierung ist für viele KMU eine Mammutaufgabe, die die Unternehmen ohne externe Unterstützung im Tagesgeschäft kaum leisten können. Mit der Gründung des Steinbeis-Transferzentrums gehen wir hier in der Region noch einen Schritt weiter auf die Unternehmen zu. Wir stehen KMU zur Seite, wenn es um die Umsetzung konkreter Digitalisierungsvorhaben geht und ergänzen die leistungsstarke Wirtschafts-Förderungs-Landkarte in der Region in dem wir die Unternehmen gezielt mit passenden Akteuren, Partnern und Experten vernetzen“, so Dr. Timo Maurer und Prof. Dr.-Ing. Christian Lauter, Steinbeis-Unternehmer des neu gegründeten Steinbeis-Transferzentrums Digitalisierung in KMU und Behörden. In ihrer neuen Funktion bringen beide Ihre Expertise und Erfahrung aus Innovationsmanagement, Hochschullehre und Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg ein.

Ein weiterer Standortvorteil: Der Sitz des neuen Steinbeis-Unternehmens an der Bäckerstraße in Buchholz und damit in direkter Nachbarschaft zum TIP Innovationspark Nordheide bietet direkten Zugang zu einem der größten und flexibelsten 5G-Campusnetze für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland. Diese Infrastruktur ermöglicht es, digitale Technologien realitätsnah zu erproben und schnell in den Betrieb zu überführen.

Erfahrung aus Forschung und Umsetzung
Das Team des neuen Steinbeis-Transferzentrums vereint wissenschaftliche Expertise mit praktischer Umsetzungskompetenz: Prof. Dr.-Ing. Christian Lauter bringt u.a. dank seiner Tätigkeit an der PHWT – Private Hochschule für Wirtschaft und Technik langjährige Erfahrung aus Forschung, Industrie und Lehre im Bereich Konstruktion, Leichtbau sowie dem Einsatz digitaler Technologien in der Produktentwicklung mit. Mit ihm gemeinsam agiert Dr. Timo Maurer – ein ausgewiesener Kenner des Mittelstands und der Digitalisierung, der u.a. als Innovationsmanager der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH bereits zahlreiche Projekte an der Schnittstelle von Innovation, Technologie und Management begleitet hat.

Impuls für die Region
Die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH begrüßt und unterstützt die Gründung des neuen Steinbeis-Transferzentrums als wichtigen Beitrag zur weiteren Stärkung des Innovationsstandortes im Landkreis Harburg. Gerade für KMU bieten der niederschwellige Zugang zu technologischer Expertise und der Fokus auf konkrete Anwendungen einen echten Mehrwert. Das neue Angebot ergänzt das vorhandene Netzwerk und schafft zusätzliche Brücken zwischen Forschung, Entwicklung und unternehmerischer Praxis.