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Titelblatt des Startup-Monitors für Niedersachsen 2025.

Landkreis Harburg landesweit unter den Spitzenreitern bei Startup-Gründungen

Hier fühlen sich Unternehmen und innovative Gründer wohl: Der Landkreis Harburg gehört zu den Spitzenreitern im neuen Startup-Monitor Niedersachsen 2025. Zusammen mit der Region Hannover sowie den Landkreisen Göttingen und Lüneburg gehört Harburg zu den Landkreisen mit der höchsten Gründungsdichte (11,8 Startups pro 100.000 Einwohner seit 2019) und ist bei der Zahl der sogenannten Business Angels, also den Unterstützerinnen und Unterstützern von Startups, sogar auf Platz 1.

„Ich freue mich sehr über dieses Top-Ergebnis“, sagt Landrat Rainer Rempe. „Das ist ein erneuter Beweis für die hervorragenden Standortfaktoren, die Unternehmen in unserem Landkreis vorfinden, und zeigt: Unsere Wirtschaftsförderung wirkt. Als dynamischer Wirtschaftsstandort bietet der Landkreis Harburg nicht nur etablierten Unternehmen, sondern gerade auch innovativen und zukunftsorientierten Startups viele Möglichkeiten“, so Rempe. „Diesen Wachstumstrend wollen wir gemeinsam mit den Kommunen und den Betrieben weiter vorantreiben.“

Der niedersächsische Startup Monitor wird jährlich von der Startup-Initiative bei Niedersachsen.next und der NBank in Zusammenarbeit mit Startupdetector GmbH im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen herausgegeben. Als Startups definiert die Studie dabei „junge, wachstumsorientierte Unternehmen mit einem innovativen Produkt oder Geschäftsmodell“.

Der aktuelle Report belegt den anhaltenden Aufschwung in Niedersachsen: Im Jahr 2024 wurden 154 neue Startups gegründet, was einer Wachstumsrate von 11,6 Prozent in den vergangenen zwei Jahren entspricht. Zwei Drittel aller Neugründungen finden mittlerweile außerhalb der Großstädte statt, womit Niedersachsen deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. Auch mit dem Anteil der weiblichen Gründerinnen liegt Niedersachsen mit 20 Prozent knapp über dem bundesweiten Durchschnitt. Im Landkreis Harburg wurden gut 30 von den 845 neuen Startups seit 2019 im gesamten Bundesland gegründet.

Business Angels standen den Gründerinnen und Gründern dabei mit Know-how und Kapital zur Seite. Die Zahl der seit 2019 aktiven Business Angels beträgt 741 – 60 von ihnen kommen aus dem Landkreis Harburg. Damit ist der Landkreis Harburg im Verhältnis zur Bevölkerung sogar Spitzenreiter.

Den kompletten Startup-Monitor Niedersachsen 2025 können Sie hier als PDF downloaden…

Informationen zu den Angeboten der Gründungsförderung im Landkreis Harburg finden Sie unter https://wlh.eu/service-fuer-gruender/   sowie unter https://isi-wlh.eu/gruendungs-foerderung/

Das Logo des Gründungspreis im Landkreis Harburg 2025.

Jetzt bewerben für den Gründungspreis 2025 im Landkreis Harburg!

Bühne frei für Unternehmertum und Gründergeist! Die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH ruft zur Bewerbung für den „Gründungspreis 2025“ auf. Bereits zum achten Mal zeichnet der Wettbewerb junge Unternehmen aus, die mit unternehmerischer Initiative, Kreativität und Ausdauer ihren Weg gehen – und damit die regionale Wirtschaft mitgestalten.

„Existenzgründungen sind ein wesentlicher Motor wirtschaftlicher Entwicklung. Mit dem Gründungspreis im Landkreis Harburg würdigen wir Menschen, die den Mut haben, Ideen in die Tat umzusetzen – und so einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Region leisten“, sagt Jens Wrede, WLH-Geschäftsführer.

Die WLH lobt den Gründungspreis im Landkreis Harburg alle drei Jahre aus. Neu in diesem Jahr: Mit dem Sonderpreis „Beginners U21“ richtet sich der Wettbewerb erstmals auch an sehr junge Gründerinnen und Gründer von 14 bis 21 Jahren: „Wir erleben im Austausch mit Jugendlichen immer wieder, wie viel Potenzial in ihren Business-Ideen steckt und mit welchem Mut und Durchhaltevermögen sie diese Ideen in die Tat umsetzen. Mit dem U21-Sonderpreis wollen wir zeigen: Gründen kann man auch schon mit 14 – und jede gute Idee verdient Sichtbarkeit und Unterstützung“, sagt Kerstin Helm, Gründungsberaterin der WLH.

Teilnahmeberechtigt am „Gründungspreis 2025 im Landkreis Harburg“ sind Einzelunternehmerinnen und -unternehmer, Start-ups und Gründerteams aller Branchen und Größenklassen, die zwischen dem 1. September 2021 und dem 31. August 2024 gegründet haben. Der Betriebssitz muss im Landkreis Harburg liegen. Für den Sonderpreis „Beginners U21“ gelten separate Bedingungen.

Neben attraktiven Preisgeldern bietet der Gründungspreis 2025 eine große Bühne für Sichtbarkeit und Vernetzung: Alle Bewerberinnen und Bewerber präsentieren sich bei der feierlichen Preisverleihung am 6. November 2025 in der Burg Seevetal in Hittfeld mit einem kostenfreien Messestand den mehreren hundert Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich digital über das Portal www.gruendungspreis.eu. Ein Online-Tool führt dort durch den Bewerbungsprozess. Bewerbungsschluss ist der 12. September 2025. Weitere Informationen gibt es online oder direkt bei der WLH Wirtschaftsförderung, Telefon (04181) 92 36 0.

Impressionen der SLUSH-Konferenz 2024

Niedersachsen fördert Teilnahme an internationalem Start-up-Festival

Start-ups aus Niedersachsen haben die Chance auf eine geförderte Teilnahme an der SLUSH-Konferenz, die am 19. und 20. November 2025 im finnischen Helsinki stattfindet.

Die SLUSH-Konferenz ist ein Non-Profit-Event für internationale Start-ups, Scale-ups, Investoren sowie Pressevertreterinnen und Pressevertreter. Mittlerweile besuchen rund 13.000 Teilnehmende, davon 5000 Start-ups, 2000 Corporates und fast 3000 Investoren, das Event. Im Rahmen des Konferenzprogramms berichten zudem international bekannte Start-up-Gründerinnen und -Gründer über die Hintergründe ihrer Erfolgsgeschichten und geben konkrete Hinweise für erfolgreiche Start-up-Gründungen. Für Start-ups bietet die SLUSH daher eine hervorragende Plattform, um Investoren, Mentoren oder Kooperationspartner zu finden.

Die NBank fördert im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, im Rahmen der Landesinitiative Niedersachsen.next Startup und in Kooperation mit der hannoverimpuls GmbH die Teilnahme von 15 Start-ups aus Niedersachsen an der SLUSH-Konferenz. Als Zusatzangebot besteht für fünf ausgewählte Start-ups der Niedersachsen-Delegation die Möglichkeit sich auf der German Pitching Stage der Deutsch-Finnischen Handelskammer/AHK Finnland zu präsentieren.

Pro Start-up werden für bis zu zwei Personen die Kosten für zwei Tickets zur SLUSH und vier Übernachtungen in einem von der NBank/hannoverimpuls GmbH gebuchten Hotel übernommen. Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer. Der Aufenthaltszeitraum in Helsinki ist vom 17. bis 21. November 2025 geplant. Der Förderwert je Start-up beträgt bis zu 5.000 Euro.

Die Bewerbungsfrist für eine Förderung endet am Sonntag, 22. Juni 2025.
Weiter Infos im Netz unter: SLUSH-Konferenz 2025: Bewerbt Euch jetzt für eine geförderte Teilnahme!

Landrat Rainer Rempe zieht Bilanz des erfolgreichen KMU-Förderprogramms.

Erfolgsmodell und Jobmotor

600 neue Arbeitsplätze, 1.167 gesicherte Stellen, Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro: Das gemeinsame Förderprogramm des Landkreises Harburg und seiner Kommunen zur Förderung von Investitionen sowie zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich bewährt. „Unser Förderprogramm ist ein Erfolgsmodell und Jobmotor“, sagte Landrat Rainer Rempe, als der Wirtschaftsausschuss bei seiner jüngsten Sitzung eine Zwischenbilanz für das Programm nach zehn Jahren zog. „Das Geld kommt dort an, wo es ankommen soll: bei den kleineren und mittleren Unternehmen. Mehr als 75 Prozent der Antragsteller haben weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Das aktuelle KMU-Förderprogramm hat eine Laufzeit bis Ende 2027. Die Politiker waren vom bisherigen Erfolg beeindruckt und stehen einer Fortführung des Förderprogramms auch in der Folgezeit grundsätzlich positiv gegenüber.

Seit April 2015 können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Landkreis Harburg Fördergelder für betriebliche Investitionen beantragen. Die Besonderheit ist, dass es ausschließlich aus kommunalen Mitteln finanziert wird und sowohl der Landkreis als auch die am Programm beteiligten Städte, Gemeinden und Samtgemeinde dafür Haushaltsmittel bereitstellen.

Das zahlt sich aus: „Beim Wirtschaftswachstum rangieren wir deutlich über Landes- und Bundesdurchschnitt. Der Landkreis Harburg verzeichnet ein dynamisches Wirtschaftswachstum, die kleineren und mittleren Unternehmen im Landkreis haben dabei eine zentrale und wertvolle Rolle“, betont Landrat Rempe. „Mit dem KMU-Förderprogramm leisten wir einen wirkungsvollen Beitrag, um die Wirtschaftskraft in unserem Landkreis weiter zu stärken. Wir sehen, dass es gleichzeitig ein außerordentlich effektives Instrument zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in unserem Landkreis ist.“

157 Unternehmen konnten in den vergangenen zehn Jahren mit dem KMU-Förderprogramm bei ihren Investitionsvorhaben unterstützt werden. Die 157 Unternehmen erhielten in den vergangenen 10 Jahren Fördermittel in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro. Dadurch wurden mehr als 114,67 Millionen Euro betriebliche Investitionen im Landkreis Harburg ausgelöst. Durchschnittlich wurden 3,8 Arbeitsplätze pro Unternehmen geschaffen. Der Branchenmix der Betriebe ist sehr ausgewogen.

Gefördert werden Betriebserweiterungen, -verlagerungen und Existenzgründungen sowie Betriebsübernahmen. Der Zuschuss kann bis zu 45.000 Euro betragen und wird jeweils zur Hälfe vom Landkreis und der Kommune getragen, in der das Unternehmen investiert. Als Fördervoraussetzung ist eine Investition von mindestens 30.000 Euro notwendig, die im Zusammenhang mit der Sicherung vorhandener und der Schaffung neuer Arbeitsplätze steht.

Die KMU-Förderung bedeutet für einen Großteil der Unternehmen im Landkreis Harburg die einzige Fördermöglichkeit für Investitionen. „Unsere Zuschussförderung ist bei der schwachen Konjunktur und dem aktuell zurückhaltenden Investitionsverhalten der Unternehmen wichtiger denn je. Viele Unternehmen stellen nötige Investitionen aufgrund unsicherer wirtschaftlicher Lage, gestiegener Kosten, gestiegener Zinsen und Fachkräftemangel erst einmal zurück“, so die Erfahrung von Thomas Nordmann von der Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung / Mobilität. Umso wichtiger sei die Förderung, um Mehrkosten auszugleichen, gleichzeitig könne der nächste Schritt in der Unternehmensentwicklung schneller gegangen werden als das ohne Förderung möglich wäre.

„Ganz wichtig ist, dass der Antrag vor Investitionsbeginn gestellt wird“, sagt Thomas Nordmann. „Existenzgründer und Unternehmen, die ihre Investitionen mit uns planen, beraten wir gern persönlich bei der Antragsstellung.“

Kontakt: Thomas Nordmann, Telefon (0 41 71) 69 37 37, E-Mail t.nordmann@lkharburg.de .

Lesen Sie hier auch unseren Blog-Beitrag zum Thema „Erfolg mit Fördermitteln: Tipps für Unternehmen im Landkreis Harburg“, in dem die Fördermittel-Experten Thomas Nordmann und Metje Gödecke wichtige Fragen aus Unternehmenssicht beantworten.

Sie geben beim #Start-Abend Einblicke in ihren unternehmerischen Werdegang inklusiver aller Höhen und Tiefen (v.l.): Wienke Reynolds, Frank Prohl und Luk Boving. Collage: © WLH

Gründung ehrlich erzählt: Unternehmer berichten von Erfolgen und Fehlern

Wie gründet man ein Unternehmen – und was lernt man dabei wirklich? Antworten auf diese Fragen gibt es beim nächsten #Start-Abend, den die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH am Donnerstag, 15. Mai 2025, um 18:30 Uhr im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz i.d.N. veranstaltet.

Das Format richtet sich an Gründerinnen und Gründer sowie an alle, die über eine berufliche Selbstständigkeit nachdenken. Es gewährt authentische Einblicke in unternehmerisches Handeln – jenseits von Businessplan-Theorie und Erfolgsgeschichten im Hochglanzformat. Der Abend bietet Kurzpitches mit echten Gründungsgeschichten, Interviews samt Learnings, die man wirklich gebrauchen kann, sowie Austausch auf Augenhöhe.

Drei Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region teilen ihre Erfahrungen mit dem Publikum:

Wienke Reynolds, Co-Founderin und CTO der Lignopure GmbH, berichtet, wie man ein innovatives Start-up im Bereich der biobasierten Industrie aufbaut und vor welchen Herausforderungen das Gründungsteam dabei stand.

Frank Prohl, auch bekannt als „Franky“, ist Inhaber der Kaffeemanufaktur „Der Heideröster“. Er erzählt, wie er aus einer Leidenschaft für Kaffee ein funktionierendes Unternehmen aufgebaut hat.

Luk Boving, Gründer mehrerer Unternehmen, darunter drohnen-praxis.de und drohnen-shop.de, gibt Einblicke in seinen unternehmerischen Werdegang im Bereich Drohnenhandel und -reparatur – inklusive Hürden, Erkenntnissen und Tipps.

Im Anschluss an die Gespräche bietet der Abend viel Raum für Austausch, Vernetzung und Fragen an die Speaker. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich: Via Online-Anmelde-Formular, per E-Mail unter info@wlh.eu oder per Telefon unter (04181) 92360.

 

Impression von der GITEX Europe.

GITEX EUROPE 2025: Nbank fördert Teilnahme niedersächsischer Start-ups

Die NBank fördert im Rahmen der niedersächsischen Start-up-Strategie erstmals die Teilnahme von 10 jungen Unternehmen an der GITEX EUROPE.

Die GITEX EUROPE ist die Erweiterung der internationalen Tech-Messe/Konferenz GITEX GLOBAL aus Dubai, die in diesem Jahr erstmalig vom 21. bis 23. Mai 2025 in Berlin stattfindet und zu der mehr als 40.000 Fachbesucher und mehr als 2.000 Aussteller aus über 100 Ländern erwartet werden. Als eine der größten Tech-Veranstaltungen Europas eröffnet die GITEX EUROPE unzählige Geschäftsmöglichkeiten in der dynamischsten Tech- und Start-up-Metropole Berlin. Hier treffen bahnbrechende Technologien auf die Stärkung des digitalen Ökosystems Europas.

Die Messe/Konferenz präsentiert ein Spektrum zukunftsweisender Technologien: von KI, Big Data, Cloud und Cybersicherheit über Deeptech, digitale Finanzen und Green Tech bis hin zu Autotech, Industrie 4.0, intelligenter Konnektivität, Quantencomputing, Web 3.0 und vielem mehr. Unter dem Motto „Europas digitale Zukunft gemeinsam mit der Welt vorantreiben“ bietet GITEX EUROPE für Start-ups eine hervorragende Plattform: Neue Kontakte knüpfen, innovative Projekte ins Leben rufen, wegweisende Lösungen präsentieren und internationale Partnerschaften schmieden.

Start-ups aus Niedersachsen, die sich in diesem Rahmen präsentieren möchten, haben die Chance, sich bei der NBank für einen geförderten Ausstellungsstand (Startup Pod) im Rahmen des niedersächsischen Gemeinschaftsstandes in der Startup Germany Area zu bewerben. Die Förderung umfasst zudem je Start-up zwei Ausstellerausweise und fünf Besuchertickets für drei Tage.

Die Bewerbungsunterlagen sowie alle weiteren Informationen sind zu finden unter:
GITEX EUROPE 2025 in Berlin: Jetzt für eine geförderte Teilnahme bewerben!

Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 20. April 2025.  

Richtfest für den Deutschlandstandort von K.Hartwall

Ende Februar 2025 wurde das offizielle Richtfest für den neuen Deutschlandstandort von K.Hartwall in Buchholz in der Nordheide gefeiert. Auf einer Grundstücksfläche von 12.500 m² entsteht im TIP Innovationspark Nordheide neben einem Bürogebäude auch ein neues Werk für die Produktion der LiftLiner® Routenzüge und der Fahrerlosen Transportsysteme und Mobilen Roboter A-MATE®.

Die Peper & Söhne GmbH aus Bremen ist der Projektentwickler für den Neubau und strebt hierfür mindestens das DGNB Zertifikat in Gold an. „Wir freuen uns, dass unser Neubauprojekt im TIP Innovationspark Nordheide so gute Fortschritte macht. Insbesondere auch Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreise Harburg ist es uns möglich, hier für unseren Kunden K.Hartwall ein modernes und nachhaltiges Werk zu realisieren“, sagt  Christoph Peper, Geschäftsführender Gesellschafter des Projektentwicklers Peper & Söhne. Totalübernehmer des Gebäudes ist die GOLDBECK Nord GmbH, die die Fertigstellung im 3. Quartal 2025 plant. Die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH entwickelt den TIP Innovationspark zu einem smarten Wirtschaftsgebiet und Hightech-Standort in der Region und begleitet die Unternehmensiedlung.

K.Hartwall ist ein finnisches mittelständisches Familienunternehmen und Lösungsanbieter für die Intralogistik. Neben Mehrwegladungsträgern entwickelt das Unternehmen am deutschen Standort auch Lösungen zur Materialflussautomatisierung im produzierenden Gewerbe und entwickelt und baut mechatronische Maschinen im High-Tech-Bereich des autonomen Fahrens. Dies umfasst die LiftLiner® Routenzüge sowie die Mobilen Roboter A-MATE®. Dabei wächst der Zukunftsmarkt um 20%, K.Hartwall überproportional.

In Deutschland beschäftigt das Unternehmen mittlerweile 65 Mitarbeiter. „Das Layout des neuen Gebäudes entspricht unseren spezifischen Anforderungen und ermöglicht eine größere betriebliche Effizienz. Damit investiert K.Hartwall in die Zukunft und Expansion des Unternehmens sowie des deutschen Standortes und stellt so damit die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum in der Region und auf dem internationalen Markt“, so Dr. Ralf Kleedörfer, Head of Automation der K.Hartwall GmbH.

Gleichzeitig unterstützt das neue Gebäude die Nachhaltigkeitsziele von K.Hartwall. Es wird im EG-40-Standard errichtet und entspricht der EU-Taxonomie. Zu den weiteren Nachhaltigkeitsaspekten gehören unter anderem eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit PV-Anlage, eine umfassende E-Ladeinfrastruktur und der Einbau von Smart Metern zur Verbrauchserfassung. Der Innovationspark Nordheide wurde für sein eigenes Nachhaltigkeitskonzept bereits mit dem DGNB Vorzertifikat in Gold für nachhaltige Quartiere ausgezeichnet und liegt besonders verkehrsgünstig.

Gründer Adrian Becker.

Neue Gründerstory im Blog der WLH Wirtschaftsförderung

In der Gastronomie entscheidet längst nicht mehr nur gutes Essen über den Erfolg eines Betriebs. Service, Ambiente und effiziente Abläufe spielen eine ebenso große Rolle. Genau hier setzt Adrian Becker mit seinem Start-up ISA Incognito Service Audit an.

Nach über 25 Jahren Erfahrung in der Logistik und Prozessoptimierung bringt Adrian Becker eine neue Perspektive in die Branche. Sein Unternehmen führt geheime Service-Tests durch, um die Qualität in Restaurants und Hotels zu überprüfen und Verbesserungspotenziale aufzudecken. Dabei geht es um weit mehr als klassisches Feedback: Mithilfe moderner Softwarelösungen und KI-gestützter Systeme werden Abläufe optimiert und Kosten gesenkt – etwa durch effizientere Bestellprozesse oder bessere Personalplanung.

Wie genau seine Service-Audits funktionieren und welche Pläne er für die Zukunft hat, erfahren Sie jetzt in unserer neuen Gründerstory im Blog der WLH Wirtschaftsförderung.

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Schüler gründen Mini-Startups

Fünf Tage lang keine Mathe- oder Deutschstunden, sondern echtes Unternehmertum: Ende Januar 2025 haben 24 Schülerinnen und Schüler der IGS Buchholz den Klassenraum gegen einen Platz im Coworking-Space des ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation getauscht, um als Unternehmer auf Zeit an eigenen Business-Plänen zu arbeiten. Im Rahmen des Projekts „ZUKUNFTSUNTERNEHMER“ entwickelten die Neunt- und Zehntklässler eigene Geschäftsideen, produzierten nachhaltige Produkte und verkauften diese in der Buchholzer Innenstadt.

Von der Idee zur Umsetzung
Geleitet von den Coaches Claudia Schwegmann (Futurepreneur e.V.) und Kerstin Helm, Gründungsberaterin bei der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH, durchliefen die Jugendlichen den gesamten Gründungsprozess: Von der Ideenfindung über die Produktentwicklung bis hin zum Vertrieb. Dabei standen ihnen keinerlei externe Ressourcen oder finanzielle Mittel zur Verfügung – alles wurde aus eigener Kraft und Kreativität geschaffen.

„Wir haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz schön gefordert“, berichtet Claudia Schwegmann. „Besonders beeindruckt hat uns ihr verstärktes Bewusstsein füreinander. Während es anfangs noch um Themen wie Konkurrenz und Markenschutz ging, haben sich die Teams am Verkaufstag gegenseitig unterstützt und sogar füreinander geworben“, ergänzt Kerstin Helm.

Die von der WLH Wirtschaftsförderung initiierte Durchführung des ersten Zukunftsunternehmer-Projektes im Landkreis Harburg ermöglicht jungen Menschen, ihre Leistungsfähigkeit zu begreifen. Sie entwickeln eigene Geschäftsideen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen und – das ist eine Besonderheit in diesem Projekt – setzen sie real um. Die Projektwoche wurde von der gemeinnützigen Hamburger Bildungsinitiative Futurepreneur e. V. konzipiert und durchgeführt. Die Projektwoche wurde auch durch großzügige Unterstützung der beechwood.camp GmbH und der Hoth Stiftung möglich gemacht.

Verkaufserfolg in der Innenstadt
Der Höhepunkt der Woche waren die Verkaufsstände der Zukunftsunternehmer in der Buchholzer Innenstadt: Die Jugendlichen boten ihre Produkte an – darunter Blumenseife, gravierte Holzschneidebretter und Glückstüten. „Wir mussten aus unserer Komfortzone heraus, Kundengespräche führen und mit Ablehnung umgehen“, berichtete zum Beispiel Amira, eine Teilnehmerin der 10. Klasse. „Aber als wir gemerkt haben, dass unsere Produkte wirklich gekauft werden, war das ein tolles Gefühl.“

Auch der Unternehmertalk mit erfahrenen Gründern aus der Region und der kleine Pitch der eigenen Geschäftsideen für gestandenen Unternehmen, Familie und Gästen sorgte für neue Perspektiven. „Es gibt immer wieder mal Krisen. Durchziehen ist wichtig!“, fasste ein Schüler seine Erkenntnisse zusammen.

Auszeichnung der besten Ideen
Zum Abschluss wurden besonders herausragende Gründerteams prämiert. Zwei Teams erhielten den Sonderpreis: „The nature is our present“ entwickelte „Heimat im Glas“ – ein Mini-Biotop mit Heidekraut, Kresse und Steinen. Das Team „Wooden Wonders“ überzeugte mit hochwertigen Schneidebrettern aus Holz. Die Entscheidung wurde von den Coaches geheim getroffen und basierte auf Kriterien wie Kreativität, Umsetzung, Selbstständigkeit und Nachhaltigkeit.

„Die Erkenntnis, dass man mit bereits vorhandenen Fähigkeiten, also den eigenen Ressourcen, Erfolg generieren kann, ist eine Erfahrung, die die Schüler in dieser Woche gemacht haben“, beschreiben die beiden Coaches den Lernprozess der Schüler aus dieser Woche.

„Mit KI lassen sich Logos oder Businesspläne in Sekunden erstellen. Aber was KI nicht kann, ist Mut, Haltung und Unternehmergeist zu vermitteln“, zog Futurepreneur-Gründerin Kerstin Heuer zum Abschluss Bilanz einer erfolgreichen Projektwoche. „Hier setzen wir an: Wir wollen Jugendliche aktivieren und ihnen zeigen, dass sie ihre Zukunft selbst gestalten können.“

Zukunftsperspektive
Das Pilotprojekt war ein voller Erfolg und soll in der Region weitergeführt werden. „Wir suchen Schulen, Coaches und Unternehmer, die sich beteiligen wollen und Lust darauf haben, den Unternehmensgeist bei Schülerinnen und Schüler zu wecken“, sagt Kerstin Helm. Ziel sei es, eine feste Anlaufstelle für unternehmerische Bildung im Landkreis Harburg zu schaffen.

Über Futurepreneur e.V. und ZUKUNFTSUNTERNEHMER:
Das Programm „ZUKUNFTSUNTERNEHMER“ der gemeinnützigen Bildungsinitiative Futurepreneur e.V. zielt darauf ab, Jugendliche ab 14 Jahren für das Thema Sozialunternehmertum zu begeistern. Die gemeinnützige Hamburger Bildungsinitiative Futurepreneur e. V. hat seit der Vereinsgründung im Jahr 2012 die Programme bereits über 160-mal und mit rund 4.500 Jugendlichen durchgeführt. Die hohe Wirksamkeit der Bildungsmaßnahmen wird seit 2017 durch die Leuphana Universität Lüneburg evaluiert. Futurepreneur wurde 2014 im Rahmen der Bundesinitiative „Land der Ideen“ als Bildungsidee ausgezeichnet.

Gemeinsam für die Unternehmen im Landkreis Harburg und der Region. Die Netzwerkpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft des neuen Innovationsnetzwerks SmartFactory 5G+

SmartFactory 5G+: Neues Innovationsnetzwerk für intelligente Produktionssysteme im Landkreis Harburg gegründet

Wenn von Schlagworten wie „Produktionsmethoden der Zukunft“ oder „Industrie 4.0“ die Rede ist, bleiben häufig Fragezeichen zurück: Zu speziell erscheint das Expertenwissen, zu hoch die technologischen Herausforderungen und zu ungewiss die Abwägung von Risiken und Chancen beim Einsatz neuer Technologien – vor allem aus Sicht kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).

Doch 13 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft treten nun an, Hindernisse wie diese aus dem Weg zu räumen: Unter dem Namen „SmartFactory 5G+“ hat die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH ein neues Innovationsnetzwerk ins Leben gerufen. Gemeinsam werden die Kooperationspartner insbesondere regionale KMU dabei unterstützen, die Herausforderungen der Digitalisierung und des „Industrie 4.0“-Zeitalters zu meistern. Der Fokus des neuen Innovationsnetzwerks liegt – wie der Name schon andeutet – auf der Weiterentwicklung von Produktionsmethoden und -systemen auf Basis der 5G-Mobilfunktechnologie und der Datenkommunikation in Echtzeit.

Jetzt kamen die Kooperationspartner im Buchholzer ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation zu einem ersten gemeinsamen Arbeitstreffen zusammen. „Mit SmartFactory 5G+ arbeiten wir an maßgeschneiderte Lösungen, die langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen vor Ort sichern und die Innovationskraft des Wirtschaftsstandortes insgesamt stärken“, sagt Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH.

Zum Netzwerk zusammengeschlossen haben sich zunächst 13 Partner – darunter mittelständische und kleine Unternehmen sowie Hochschulen aus den Metropolregionen Hamburg und Bremen-Oldenburg. Das Vorhaben wird zudem im Rahmen des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) – Innovationsnetzwerke“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Nach Abschluss der Startphase Mitte 2025 steht das Netzwerk weiteren Kooperationspartnern offen.

Innovative Produktionssysteme durch 5G-Technologien
Die sogenannte industrielle Produktion steht vor großen Herausforderungen: Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit sind entscheidend, während traditionelle Fertigungsmethoden ihre Grenzen erreichen. Das Netzwerk „SmartFactory 5G+“ greift daher diese Anforderungen auf uns setzt sich für die Integration der 5G-Technologie in Produktionsprozessen ein. Als Test- und Entwicklungsplattform stellt die WLH Wirtschaftsförderung das hochmoderne 5G-Reallabor im TIP Innovationspark Nordheide zur Verfügung. Am Standort Buchholz können innovative Ansätze unter realen Bedingungen erprobt werden – und das unabhängig vom eigentlichen Standort beteiligter Unternehmen.

„Die Kombination der 5G-Technologie mit Künstlicher Intelligenz, Robotik oder dem sogenannten Internet of Things bietet für produzierende Unternehmen viele Vorteile. Dazu gehören zum Beispiel die Echtzeitüberwachung und -steuerung von Produktionsprozessen, die schnelle Reaktion auf Veränderungen oder die Senkung von Betriebskosten bei gleichzeitiger Steigerung der Flexibilität von Produktionslinien“, erläutert Dr. Timo Maurer, Innovationsmanager der WLH Wirtschaftsförderung. „Mit dem neuen Netzwerk möchten wir ein zukunftsorientiertes Signal an die Unternehmen der Region senden, sich mit unserer Unterstützung vernetzt und wettbewerbsfähig aufzustellen.“

Breites Bündnis aus Wirtschaft und Wissenschaft
Zu den aktuell 13 Partnern des Innovationsnetzwerks zählen unter anderem die PHWT – Private Hochschule für Wirtschaft und Technik, das BIBA Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH der Universität Bremen, die Leuphana Universität Lüneburg sowie acht kleine und mittlere Unternehmen. Das Netzwerk-Management hat die embeteco GmbH & Co. KG aus Rastede im Schulterschluss mit der WLH übernommen.

Insbesondere Unternehmen aus dem Landkreis Harburg und der Metropolregion Hamburg lädt die WLH ein, sich dem Netzwerk anzuschließen und die Zukunft der industriellen Produktion aktiv mitzugestalten. „Unsere Region bietet mit Deutschlands größtem 5G-Reallabor eine passgenaue Infrastruktur und damit ideale Voraussetzungen, um neue Technologien zu entwickeln und deren praktische Anwendung voranzutreiben“, sagt Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH. „Diese Infrastruktur steht allen kleinen und mittleren Unternehmen offen.“

Mit Experten vernetzen beim Fachforum „5G-Technologie in Unternehmen“
Über Chancen und Nutzen von 5G informiert zudem das kommende Fachforum „5G-Technologie in Unternehmen“: Die Veranstaltung bietet am 27. Februar 2025 von 14 bis 18 Uhr eine gute Gelegenheit, mehr über die Anwendungsmöglichkeiten von 5G zu erfahren. Unter dem Motto „Vernetzt und wettbewerbsfähig in die Zukunft“ bietet das Event praxisnahe Vorträge, Austausch und Diskussion mit Experten sowie einen Ausstellungsbereich mit Demonstratoren. Veranstaltungsort ist das Buchholzer ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation. Das Forum steht Fach- und Führungskräften sowie Projektverantwortlichen aller Branchen offen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter https://wlh.eu/5g-fachforum-2025/