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Daten weg? Doppelschreck!

Der Aufbau  eines Unternehmens verlangt die volle Aufmerksamkeit für das Business. Die Praxis der Unternehmensberatung zeigt jedoch: Über ihre Ideen verlieren viele Gründer das vermeintlich unliebsame Thema Datenschutz und Datensicherheit aus den Augen. Man muss bei diesem Thema nicht mit „Kanonen auf Spatzen schießen“, aber ganz ohne Absicherung  sollte kein Gründer dieser Thematik begegnen.

Daten und Informationen gehören zu den wertvollsten Gütern, die Unternehmen besitzen. Spätestens sobald Kunden, Dienstleister und Lieferanten mit im Spiel sind, können Versäumnisse bei Datenschutz und Datensicherung aufwendige System-Anpassungen oder hohe Bußgelder nach sich ziehen. Die Gefahr der Cyber-Kriminalität liegt außerdem nicht „nur“ im Missbrauch der geklauten Daten, sondern ganz simpel auch im Verlust der Daten für das Unternehmen: Wie einen Auftrag pünktlich abarbeiten, wenn die Vertragsdaten nicht mehr da sind? Wie eine Rechnung erstellen, wenn die Zeit- und Materialdokumentation verschwunden ist?

Worauf sollten junge Unternehmen bei Datensicherheit und Datenschutz also achten? Und wie die Anforderungen praktisch umsetzen? Austausch und auch individuellen Expertenrat zu diesem Thema bietet unser aktuelles digitales Veranstaltungsangebot für Gründer in Kooperation mit den Datenschutzexperten der TEDESIO GmbH:

  • Donnerstag, 22. April 2021, 11:30-12:30 Uhr – virtueller Runder Tisch 
    „Daten weg? Doppelschreck! Datensicherheit hat zwei Seiten. ‘Nur’ verloren oder auch in falschen Händen?“
    Input und Austausch, mit einem Experten der TEDESIO GmbH und maximal sechs Unternehmern am Tisch, rund um die Frage, was Start-ups und Gründer in Sachen Datensicherheit beachten und praktisch umsetzen sollten. Weitere Infos zur Veranstaltung …
  • Mittwoch, 28. April 2021 – Experten-Sprechtag
    Halbstündige vertrauliche Einzelberatungen zum Thema Datenschutz und DSGVO durch einen Berater der TEDESIO GmbH
    Im Rahmen des ganztägigen Experten-Sprechtages am 28. April beraten auch weitere Experten zu anderen Fachthemen wie, Steuern, Recht, Finanzierung und Social Media. Weitere Infos zum Termin …

Beide Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Platzvergabe für die virtuellen runden Tische erfolgt nach dem Windhundverfahren. Für den Experten-Sprechtag haben Sie die Möglichkeit, einen individuellen Termin zu vereinbaren. Anmeldung unter info@wlh.eu. Weitere Informationen auch unter (04181) 92360.

Ein weiterer virtueller Runder Tisch im April beschäftigt sich mit einem kreativen Thema:

  • Donnerstag, 22. April 2021, 9:30-10:30 Uhr – virtueller Runder Tisch 
    „Du bist ja ’ne Marke – Wie nutze ich meine Gründerpersönlichkeit zur Markenentwicklung und im Marketing?“
    Kurzer Input und Austausch zum Thema Markenbildung für Gründer und Start-ups.
    Moderation: Christopher Müller, MUELLERS Corporate Sense.
Landrat Rainer Rempe. (c) Landkreis Harburg

Förderprogramm für Unternehmen ist ein Erfolgsmodell

Innovativ und nachhaltig: Mit dem Produkt Terra preta will Hauke Witte den Markt erobern und gleichzeitig das Klima schützen. Der Unternehmensgründer aus Hanstedt will künftig innovativen Dünger nach Vorbild der Indios aus Südamerika herstellen, der nicht nur den Boden verbessert, sondern außerdem Kohlenstoff dauerhaft bindet. Bei diesem Vorhaben bekommt er Hilfe: Der Landkreis Harburg und die Samtgemeinde Hanstedt unterstützen den Unternehmensgründer aus Hanstedt aus dem Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen. Damit steht Hauke Witte nicht allein: Er ist nur einer von inzwischen 113 Unternehmern, die mit dem gemeinsamen Förderprogramm des Landkreises Harburg und seiner Kommunen zur Förderung von Investitionen sowie zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unterstützt werden.

Das ist ein Erfolgsmodell und Jobmotor: „Das KMU-Förderprogramm ist ein effektives und wirkungsvolles Instrument, um die Wirtschaftskraft im Landkreis Harburg weiter zu stärken“, zog Landrat Rainer Rempe im Wirtschaftsausschuss eine positive Bilanz. „Gleichzeitig ist es ein außerordentlich erfolgreiches Instrument zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in unserem Landkreis“, sagte Rainer Rempe weiter.

Das zahlt sich aus. Sowohl im bundesweiten Regionen-Ranking als auch im Gründungs-Ranking aller 401 Landkreise ist der Landkreis Harburg ganz vorn dabei. Er gehört in Niedersachsen und in der Metropolregion Hamburg sogar zu den Spitzenreitern. „Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen im Landkreis leisten einen zentralen und wertvollen Beitrag für das erfreuliche Wachstum unserer Region“, betonte der Landrat.

Seit April 2015 können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Landkreis Harburg Fördergelder für betriebliche Investitionen beantragen. Die Besonderheit ist, dass es ausschließlich aus kommunalen Mitteln finanziert wird und sowohl der Landkreis als auch die am Programm beteiligten Städte, Gemeinden und Samtgemeinden dafür Haushaltsmittel bereitstellen. „In fünf Jahren wurden damit 862 Arbeitsplätze gesichert und 467 Arbeitsplätze neu geschaffen“, sagte Landrat Rainer Rempe. „Das Geld kommt dort an, wo es ankommen soll: bei den kleineren Unternehmen. 75 Prozent der Antragsteller haben weniger als zehn Mitarbeiter.“

Inzwischen haben 113 Unternehmen Förderbescheide für ihre Investitionsvorhaben erhalten, weitere 22 Anträge sind im Bewilligungsprozess. In den vergangenen fünf Jahren haben Unternehmen Fördermittel in Höhe von rund 3,25 Millionen Euro erhalten. Dadurch wurden mehr als 84,3 Millionen Euro betriebliche Investitionen im Landkreis Harburg ausgelöst. Durchschnittlich wurden 4,4 Arbeitsplätze pro Unternehmen geschaffen. Sowohl die räumliche Verteilung der bewilligten Fördermittel auf die Städte und Gemeinden als auch der Branchenmix der Betriebe ist sehr ausgewogen.

Das aktuelle KMU-Förderprogramm läuft bis 2027. Gefördert werden Betriebserweiterungen, -verlagerungen und Existenzgründungen sowie Betriebsübernahmen. Der Zuschuss kann bis zu 45.000 Euro betragen und wird jeweils zur Hälfe vom Landkreis und der Kommune getragen, in der das Unternehmen investiert. Als Fördervoraussetzung ist eine Investition von mindestens 30.000 Euro notwendig, die im Zusammenhang mit der Sicherung vorhandener und der Schaffung neuer Arbeitsplätze steht.

„Ganz wichtig ist, dass der Antrag vor Investitionsbeginn gestellt wird“, sagt Thomas Nordmann von der Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung. „Existenzgründer und Unternehmen, die ihre Investitionen mit uns planen, beraten wir gern persönlich bei der Antragsstellung.“

Ansprechpartner ist Thomas Nordmann, Telefon 04171 – 693 737, E-Mail t.nordmann@lkharburg.de . Weitere Informationen gibt es auch unter http://www.landkreis-harburg.de/kmu-foerderung .

Foto ©Landkreis Harburg:
Erfolgsmodell und Jobmotor: Landrat Rainer Rempe zieht eine positive Bilanz für das KMU-Förderprogramm.

Ehrenfried Conta Gromberg. (c) Conta Gromberg

Geschäftsmodelle digitalisieren – Wie mit der „Produkt-Treppe“ neue Ideen für den Wandel entstehen

Viele klassische Selbstständigkeiten und Geschäftsmodelle wurden durch Corona kräftig angeschlagen. Onlineumsätze dagegen wachsen. Diese Neuverteilung wird sich nach der Pandemie nicht einfach wieder zurückdrehen. Die Zeichen stehen auf Wandel. Aber wie lässt sich das eigene Geschäftskonzept erfolgreich in die Online-Welt führen? Start-up-Experte und Erfolgs-Buchautor Ehrenfried Conta Gromberg sagt: „Systematisch vorgehen, das ist der Trick.“

Beim Gründertreff im Landkreis Harburg am Dienstag, 16. März 2021, 18 Uhr, zeigt er, wie man mit Hilfe der Produkt-Treppe® seine Angebote analysiert und onlinegerecht aufstellt. Anhand „der Treppe“ erklärt Ehrenfried Conta Gromberg den Unterschied zwischen klassischen Angebotsmustern und digitalen Produkten und gibt Tipps, wie sich Geschäftsmodelle von Anfang an gezielt gestalten lassen.

Der Gründertreff ist eine Initiative der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH. Die regionale Plattform bietet Netzwerke und Informationen für junge Unternehmen, Solo-Selbstständige und angehende Gründer. Ebenso gibt es Zeit für den gegenseitigen Austausch. Die Veranstaltung findet als Web-Meeting statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bis 12. März 2021 über unser Kontaktformular oder unter info@wlh.eu.

Der Experte des Abends:
Ehrenfried Conta Gromberg lebt zusammen mit seiner Frau Brigitte Conta Gromberg in Jesteburg. Die beiden sind als Solopreneur-Ehepaar gemeinsam seit 25 Jahren selbstständig und gründeten vier eigene GmbHs, darunter zwei Hamburger New-Economy Start-ups.

Ihre Besonderheit: Sie arbeiten seit 25 Jahren (und nicht erst seit Corona) ausschließlich aus dem Home-Office und gehören damit zu den Pionieren der Home-Office-Kultur. Bekannt wurden sie, als sie den Begriff „Solopreneur“ nach Deutschland brachten und damit eine neue Klasse der Geschäftskonzepte markierten. Sie schrieben die ersten deutschsprachigen Bücher über das Phänomen, brachten das Thema in die Entrepreneur-Szene und sind die Initiatoren der Solopreneur Days. Mit der Produkt-Treppe® schufen sie ein speziell für digitale Geschäftskonzepte optimiertes Business-Modelling Tool.

Sie beobachten und arbeiten über den Wandel der Selbstständigkeit. Welche Geschäftskonzepte passen heute überhaupt zu einem Selbstständigen? Was ist eigentlich eine Firma (sie nennen das nur noch „Konzept“)? Was ist angesagt? Think Big oder Think Smart? Müssten Experten nicht eigentlich Digital-Unternehmer sein, weniger Spezialisten? Muss alles nur noch HighTech sein oder reicht nicht einfach eine gute Qualität? Wie stellen sich heute moderne Experten, Produzenten, Händler, Services oder Künstler auf? Was muss ich tun, um als Marke bekannt zu werden? Was ist nach der Pandemie nicht mehr angesagt? Wie nutzt man smarte Komponenten für flexiblere Lösungen?

Zu diesen Themen sprechen sie auf Konferenzen, wie dem Entrepreneurship Summit in Berlin, Digital-Nomad-Kongressen oder in Innovations-Zentren und mentoren andere Selbstständige bei ihrem Wandel auf dem Weg von klassisch zu digital.

Mit der Produkt-Treppe® schufen sie ein speziell für digitale Geschäftskonzepte optimiertes Business-Modelling Tool. Es arbeitet im Gegensatz zur Business Model Canvas mit einer Portfolio-Struktur und eignet sich besonders, digitale Angebotsmodelle zu strukturieren. Ihr Expertenprogramm „Smart Business Concepts“ gilt als das führende Programm für Solopreneure und smarte Teams im deutschsprachigen Raum.

Mehr über Ehrenfried Conta Gromberg finden Sie unter http://www.SmartBusinessConcepts.de

Gründungsberaterin Kerstin Helm und WLH-Geschäftsführer Jens Wrede beim Dreh mit dem NDR. Foto: WLH/Bianca Augustin

NDR-Team begleitet unsere Gründungsberaterin Kerstin Helm

Warum gibt es im Landkreis Harburg so viele Unternehmensgründungen wie nirgendwo sonst in Niedersachsen? Was macht die Region so attraktiv für junge Unternehmen? Und wie unterstützt die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg Gründer auf dem Weg zum eigenen Unternehmen?

Ein Team des NDR hat unserer Gründungsberaterin Kerstin Helm einen Tag lang bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut und mit jungen Unternehmen aus der Region gesprochen.

Hier können Sie den Beitrag aus der Sendung “Hallo Niedersachsen” vom 21. Februar 2021 noch einmal in der Mediathek sehen:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Thema-der-Woche-Gruendern-helfen-und-Unternehmer-halten,hallonds64252.html

 

 

Thomas Nordmann und Metje Gödecke organisieren das Programm der Wirtschaftsförderung vor Ort. Foto: ©Landkreis Harburg

Erfolgsfaktor Fördermittel

Wer durch die Corona-Pandemie Einbußen hinnehmen muss, kann ebenso Unterstützung erhalten wie Unternehmen, die eine neue Geschäftsidee verwirklichen wollen oder investieren und Arbeitsplätze schaffen. Doch bei der Vielzahl der Programme ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Um die Frage, wie Unternehmerinnen und Unternehmer öffentliche Zuschüsse und Fördergelder erfolgreich nutzen, geht es bei der nächsten Veranstaltung der Reihe „Wirtschaftsförderung vor Ort“ am Donnerstag, 18. Februar, ab 18 Uhr.

Die Stabsstelle Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung des Landkreises Harburg und die Gemeinde Rosengarten laden zu der Veranstaltung mit dem Titel „Erfolgsfaktor Fördermittel – Wie Sie öffentliche Zuschüsse und Fördergelder erfolgreich nutzen!“ ein. Aufgrund der Corona-Pandemie verlagern die Organisatoren die „Wirtschaftsförderung vor Ort“ ins Netz und bieten den Infoabend erneut digital als Online-Veranstaltung an.

Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 17. Februar telefonisch unter (04171) 693-555 oder per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@lkharburg.de. Weitere Infos gibt es zudem unter https://www.landkreis-harburg.de/wirtschaftsfoerderung-vor-ort.

Die Zugangsdaten und eine Anleitung zur Einwahl werden rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung per E-Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Für Unternehmen, die tiefer in das Thema Innovationsförderung einsteigen möchten und bereits konkrete Entwicklungsprojekte planen, weist der Landkreis bereits auf eine Folgeveranstaltung hin: Am 4. März bietet der Landkreis in Kooperation mit der NBank, dem  Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) und der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg die 2. Antragswerkstatt Innovationsförderung an.
 
Foto: ©Landkreis Harburg
Thomas Nordmann und Metje Gödecke organisieren das Programm der Wirtschaftsförderung vor Ort.

Landkreis Harburg erreicht TOP-Platzierung als gründerfreundliche Region. Foto: Adobe Stock / J. Krechowicz

Landkreis Harburg landesweit Spitzenreiter bei Unternehmensgründungen

Hier fühlen sich die Unternehmer wohl: Der Landkreis Harburg gehört zu den Spitzenreitern im neuen Gründungs-Ranking des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn und damit zu den attraktivsten Regionen in Deutschland für Existenzgründer und junge Unternehmen. Das Institut für Mittelstandsforschung (IFM Bonn) hat im aktuellen NUI-Regionen-Ranking das Gründungsgeschehen in allen 401 Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands verglichen. „Das Ranking belegt: Wirtschaftsförderung wirkt und zeigt nachhaltige Erfolge.“ Zu diesem Fazit kommen Landrat Rainer Rempe und Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH, in einem gemeinsamen Statement.

Der Landkreis Harburg ist wie in den Vorjahren mit großem Abstand die Nr. 1 in Niedersachen. Bundesweit belegt der Landkreis Harburg Platz 23 und nimmt zusammen mit dem Landkreis Pinneberg (Rang 22) den Spitzenplatz aller Landkreise in der Metropolregion Hamburg ein. Das beweist erneut die außergewöhnlich guten Standortfaktoren, die die Wirtschaft in diesem Landkreis vorfindet. Zum Vergleich: Die Region Hannover belegt in dem Ranking Platz 150, die kreisfreie Stadt Hamburg Platz 21. Bundesweit Platz 1 belegt der Landkreis München. In der Bestenliste der Bundesländer erreicht Niedersachsen Platz 10 von 16.

„Ich freue mich sehr über diese Top-Platzierung. Das bestätigt, dass wir als wachsender Landkreis gemeinsam mit den Kommunen auf dem richtigen Weg sind“, bewertet Landrat Rainer Rempe das Ergebnis. „Unser Landkreis bietet hervorragende Standortbedingungen für Unternehmen von Handel und Dienstleistung über Handwerk, Produktion und Gesundheitsweisen bis hin zu Hightech-Innovationen. Aber erst die Unternehmerinnen und Unternehmer selbst nutzen diese Bedingungen und wandeln sie in wirtschaftlichen Erfolg um. Diesen Wachstumstrend wollen wir gemeinsam mit den Betrieben vorantreiben“, so Landrat Rainer Rempe.

WLH-Geschäftsführer Jens Wrede ergänzt: „Das NUI-Regionen-Ranking zeigt einmal mehr, dass wir mit unseren gezielten Aktivitäten und Angeboten von der individuellen Gründungsberatung bis hin zu unserem ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation gut aufgestellt sind. Wir dürfen uns auf diesem Erfolg jedoch nicht ausruhen. Deshalb arbeiten wir – auch mit großer Unterstützung unserer Netzwerkpartner – weiter an neuen Ideen und digitalen Konzepten, die den Landkreis Harburg insbesondere auch als Gründerregion für innovative und technologieorientierte Unternehmen nachhaltig stärken.“

Die Abkürzung NUI steht für neue unternehmerische Initiative. Der NUI-Indikator zeigt an, wie viele Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter in einer Region in einem Jahr neu angemeldet wurden. Als neue unternehmerische Initiative in einer Region werden neben Existenzgründungen auch Betriebsgründungen, Übernahmen und Zuzüge von Gewerbebetrieben sowie Aufnahmen einer gewerblichen Nebenerwerbstätigkeit berücksichtigt.

Das Regionenranking sowie die interaktive NUI-Deutschlandkarte sind auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung unter www.ifm-bonn.org zu finden.

Kerstin Helm, Gründungsberaterin bei der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH

„Home oder Office oder was?“ Virtuelle runde Tische bringen Gründer zusammen

Nach dem erfolgreichen Start der virtuellen runden Tische für junge Unternehmen, Start-ups und Gründer der Region setzt die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH das digitale Beratungs- und Netzwerkformat fort. In Kooperation mit Experten aus dem Landkreis Harburg bieten die Veranstaltungen in geschlossenen virtuellen Räumen Tipps und Impulse für die Unternehmensführung. 

 „Ab dem 28. Januar haben wir wieder eine Reihe von spannenden Themen vorbereitet“, sagt Kerstin Helm, Gründungsberaterin bei der WLH. „Wir möchten mit dem Format den vertrauensvollen Austausch zu fachlichen Fragen und Problemen aus dem Unternehmensalltag fördern und legen einen Fokus auf die Vernetzung der Teilnehmer. Damit das auch in der digitalen Welt gut funktioniert, bleiben wir dabei, die virtuellen runden Tische auf eine kleine Gruppe von sechs Teilnehmern zu begrenzen.“

Die Teilnahme an den virtuellen runden Tischen ist kostenfrei. Die Platzvergabe erfolgt nach dem sogenannten Windhundverfahren. Anmeldungen ab sofort per Mail unter info@wlh.eu oder über unsere Veranstaltungsübersicht.

Die Themen und Termine im Überblick: 

Donnerstag, 28. Januar 2021 

9:30 – 10:30 Uhr: „Hallo Kunde, ich will Dich gewinnen…! Wie finde ich die richtigen Worte und was sage ich?“ Kurzer Impuls und Erfahrungsaustausch zur erfolgreichen Kundenansprache. Moderation: Matthias A. Lämmer, KLICKTRAINING.

11:30 – 12:30 Uhr: „Homeoffice – Home oder Office oder was? Wie gelingt Soloselbständigen erfolgreiches Arbeiten im eigenen Büro?“ Kurzer Input und Erfahrungsaustausch zu Gestaltung und Umgang mit dem eigenen Büro. Moderation: Ehrenfried Conta-Gromberg, SMART Business Concepts.

Donnerstag, 18. Februar 2021: 

9:30 – 10:30 Uhr: „Plötzlich Arbeitgeber … Wie gelingt es mir als Start-up passende Mitarbeiter zu gewinnen?“ Kurzer Impuls und Erfahrungsaustausch zum erfolgreichen Recruiting. Moderation: Corinna Horeis, Horeis Consult Personalberatung.

11:30 – 12:30 Uhr: „Schau, schau! Worauf kommt es bei der Website-Gestaltung an?“  Kurzer Input und Erfahrungsaustausch zu aktuellen Must-Haves im Web-Design. Moderation: André Höring, mm4online.de. 

Donnerstag, 25. Februar 2021: 

9:30 – 10:30: „Vertriebsgespräch am Telefon – Einfach zum Hörer greifen oder besser detailliert vorbereiten?“ Kurzer Impuls und Erfahrungsaustausch zum erfolgreichen Vertriebsgespräch am Telefon. Matthias A. Lämmer, KLICKTRAINING.

11:30 – 12:30: „Zeigt her Eure Homepage – Freiwillige vor! Feedback zum eigenen Webauftritt vom Fachmann und anderen Gästen.“ Austausch über bis zu drei Webseiten aus dem Teilnehmerkreis dieser Veranstaltung. Moderation: André Höring, mm4online.de. 

Donnerstag, 25. März 2021: 

9:30 – 10:30 Uhr: „Reklamation? – Ja, gerne! Wie wird eine Reklamation der Beginn einer wunderbaren Kundenbeziehung?“ Kurzer Impuls und Erfahrungsaustausch zum erfolgreichen Umgang mit reklamierenden Kunden. Matthias A. Lämmer, KLICKTRAINING.