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Schlagwort: KMU

Praktikumswochen im Landkreis Harburg starten wieder

Wenn Jugendliche auf der Suche nach dem richtigen Beruf sind, haben sie die Qual der Wahl. Mehr als 320 Ausbildungsberufe und über 20.000 Studiengänge gibt es. Doch viele junge Menschen wissen gar nicht, welche Möglichkeiten es gibt – und was sich angesichts schnell ändernder Berufsbilder wirklich dahinter verbirgt.

Einblicke und Berufsorientierung bieten die Praktikumswochen in den Sommerferien im Landkreis Harburg, Anmeldungen sind ab sofort möglich. Unternehmen, die Praktikumsplätze anbieten möchten, können sich unter  www.praktikumswoche.de/harburg/unternehmen registrieren. Die Aktion findet in den kompletten Sommerferien vom 24. Juni bis 2. August 2024 statt.

Das Konzept ist einfach: Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren schnuppern an mehreren Tagen jeweils in ein anderes regionales Unternehmen hinein. Die Praktikumswoche zeichnet sich dabei insbesondere durch ihre Individualität, ihre gute Planbarkeit und den geringen Organisationsaufwand aus. Nach der Registrierung können Unternehmen angeben, wann und für welche Berufsfelder sie Praktikumstage anbieten möchten. Anschließend erhalten Sie automatisch Vorschläge für Praktikanten, die sich für die Berufsfelder interessieren. Die Praktikanten erhalten außerdem automatisch alle wichtigen Informationen zum Praktikumstag. Sowohl große als auch kleine Unternehmen profitieren von dieser aktiven Vermittlung.

Die Teilnahme ist für Schüler und Unternehmen kostenfrei. Weitere Informationen auch unter https://praktikumswoche.de/harburg

„Technology & Business Cooperation Days 2024

Neue Geschäfts- und Forschungskontakte, neue Netzwerke und Lieferketten – das sind die Ziele einer Kooperationsbörse. Hier finden Gespräche zwischen Unternehmen, Forschenden, Gründerinnen und Gründern sowie Förderern statt.

Vom 22. bis zum 25. April 2024 organisiert die NBank zusammen mit ihren Partnerinnen aus dem Enterprise Europe Network (EEN) erneut die internationale Kooperationsbörse „Technology & Business Cooperation Days“ auf der HANNOVER MESSE.

Seit 21 Jahren bietet dieses Netzwerkformat die Möglichkeit, während der HANNOVER MESSE interessante Gesprächspartner aus dem Katalog der Teilnehmenden zu wählen. Die NBank stellt die technische Plattform für die weitere Terminkoordination und die Durchführung der Gespräche zur Verfügung.

Die Kooperationsbörse wird 2024 wieder als traditionelle Brokerage-Veranstaltung mit persönlichen Treffen auf dem Messegelände organisiert. Organisationen, die aufgrund von Reisebeschränkungen, großen Entfernungen oder Kosten nicht vor Ort teilnehmen können, werden zwei Wochen vor der Messe (09. – 11. April 2024) die Möglichkeit für bequeme Online-Meetings haben. Für die Online-Meetings wird keine zusätzliche Software benötigt, lediglich ein aktueller Webbrowser, ein Mikrofon und eine Webcam, um an den Videokonferenzen teilzunehmen.

Die HANNOVER MESSE 2024 deckt Themenschwerpunkte von additiver Fertigung über Energiemanagement und innovativen Materialien bis hin zu Quanten- und Speichertechnologien ab.
Nutzen Sie die Möglichkeit und
– finden Sie neue PartnerInnen für technologische und geschäftliche Kooperationen.
– präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihr Know-How.
– informieren Sie sich über die neuesten Trends und Forschungsergebnisse.

Anmeldungen sind über die folgende Website möglich: https://technology-business-cooperation-days-2024.b2match.io/
Inklusive sind der Messeintritt und Erfrischungen.

In den Oster- und Sommerferien in Berufe hineinschnuppern

Ausbildung oder Studium – was ist der richtige Weg? Lieber etwas mit Menschen, ins Handwerk oder in den kaufmännischen Bereich? Passen meine Stärken und Fähigkeiten überhaupt zu dem Beruf, den ich interessant finde? Und wie sieht der Arbeitsalltag in meinem Traumberuf eigentlich tatsächlich aus?

Wenn Jugendliche auf der Suche nach dem richtigen Beruf sind, haben sie die Qual der Wahl – und die Unsicherheit ist oft groß. Mehr als 320 Ausbildungsberufe und über 20.000 Studiengänge gibt es. Aber viele junge Menschen wissen gar nicht, welche Möglichkeiten sie haben und was sich angesichts schnell ändernder Berufsbilder wirklich dahinter verbirgt. Wer sich einmal in unterschiedlichen Bereichen ausprobieren möchte, hat dazu bei den Praktikumswochen im Landkreis Harburg Gelegenheit. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr gibt es diesmal gleich zwei Aktionen: Die Praktikumswoche findet nicht nur wieder im Sommer, sondern auch um Ostern herum statt. Denn zusammen mit dem Landkreis Harburg unterstützt rund um Ostern nun auch das BNW Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft die Berufsorientierungsaktion.

Insgesamt zehn Wochen lang können Jugendliche ab 15 Jahren ins Arbeitsleben hineinschnuppern: vom 11. März bis zum 5. April und vom 24. Juni bis zum 2. August. Anmeldungen sind ab sofort möglich, auch Unternehmen können sich melden. Beide Aktionen werden gemeinsam mit dem Start-up stafftastic organisiert.

„Praktika können Antworten auf viele Fragen zur beruflichen Zukunft geben. Ich freue mich, dass wir diesmal sogar zwei Praktikumswochen als weitere wichtige Bausteine zur Berufsorientierung anbieten können“, sagt Landrat Rainer Rempe. „Oft zeigt sich erst im Arbeitsalltag, ob der Beruf wirklich der richtige ist – vielleicht hat man den späteren Traumberuf zunächst gar nicht im Blick. Bei den Praktikumswochen erhalten Jugendliche einen guten Einblick in die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis. Gleichzeitig können sie so schon erste Kontakte zu einem späteren Ausbildungsbetrieb knüpfen“, sagt Rempe. „Auf der anderen Seite haben die teilnehmenden Unternehmen die Chance, sich zu präsentieren und angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels um die besten Köpfe zu werben. Denn die Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs ist für Betriebe und den Wirtschaftsstandort Landkreis Harburg von großer Bedeutung.“

Das Konzept der Praktikumswoche ist einfach, die Teilnahme unkompliziert: Unter dem Motto „Täglich ein neues Unternehmen, individuell und ohne großen Aufwand“ schnuppern die Jugendlichen jeweils einen Tag lang in ein Unternehmen hinein und lernen einen Beruf kennen. Flexibilität ist Trumpf. Die Jugendlichen können die Tage, an denen sie Praktika absolvieren möchten, selbst festlegen – möglich ist ein eintägiges Praktikum ebenso wie eine Berufs-Kennenlernphase über die gesamten Ferien. Die Praktikumstage werden über eine Vermittlungsplattform für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer individuell geplant.

An der kostenlosen Aktion können alle jungen Menschen im Landkreis Harburg ab einem Alter von 15 Jahren teilnehmen, unabhängig davon, ob sie bereits Praktika absolviert haben. Im vergangenen Jahr absolvierten Jugendliche in mehr als 150 Unternehmen 430 Praktikumstage.

Unternehmen können sich ebenfalls ab sofort melden, auch für sie ist die Anmeldung kostenfrei. Bereits im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass die Betriebe mit dem Angebot motivierte junge Menschen von sich überzeugen können – sogar ein Ausbildungsplatz konnte so noch gefunden und besetzt werden.

Die Idee zur Praktikumswoche ist aus der Arbeitsgruppe für einen guten Übergang von der Schule in den Beruf entstanden. Unterstützung bei der Aktion gibt es von den Kooperationspartnern Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, Arbeitsagentur, Jobcenter und Arbeitgeberverband Lüneburg. Die Osteraktion wird über das Projekt „Zusätzliche berufliche Orientierung“ des Bundesbildungsministeriums gefördert.

Weitere Informationen zu Ablauf und Registrierungsmöglichkeit finden sich unter www.praktikumswoche.de/harburg . Dort gibt es auch Erklärvideos zur Aktion. Ansprechpartnerin bei der Kreisverwaltung ist Andrea Paschke, Bildungsmanagerin im Projekt „Bildungskommune“, Telefon 04171 – 6939725, E-Mail a.paschke@lkharburg.de.

#Start-Abend für Gründerinnen und Gründer im Landkreis Harburg

Zu einem kostenfreien #Start-Abend für Gründerinnen und Gründer lädt die WLH Wirtschaftsförderung am Donnerstag, 15. Februar 2024, ein:  Die Veranstaltung im ISI-Zentrum Buchholz (Bäckerstraße 6) bietet nicht nur eine hervorragende Gelegenheit zur Vernetzung, sondern auch gewinnbringende Impulse für junge Unternehmen, Start-ups, Freiberufler.

Unter dem Motto „Selbstständig – aber nicht allein!“ steht der Abend im Zeichen der Gründungsförderung der WLH. Als Referent wird Patrick Solle, Gründer der digitalen Full-Service-Marketingagentur INDIGOKIND, einen inspirierenden Vortrag halten mit dem Titel „Erfolgreich gründen: Klare Ansage, klare Resultate! Wie Unternehmenskommunikation mit Stringenz und klarer Strategie zum Erfolg führt“.

In seinem praxisnahen Vortrag gibt Patrick Solle einen umfassenden Überblick und teilt Insights zur Entwicklung nachhaltiger Kommunikationsstrategien. Dabei zeigt er auch auf,  wie Start-ups das Gleichgewicht zwischen Stringenz und der Reaktion auf schnelllebige Kommunikationstrends meistern können.

Nach dem inspirierenden Vortrag sind alle Teilnehmer herzlich eingeladen, erste Schritte einer Strategieentwicklung gemeinsam zu erleben und sich in einer informellen Atmosphäre zu vernetzen. Die Teilnahme am #Start-Abend beginnt um 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ist eine vorherige Anmeldung aufgrund begrenzter Plätze erforderlich.

Interessierte können sich unter der Telefonnummer (04181) 92360, per E-Mail an info@wlh.eu oder via Online-Formular anmelden. Die WLH Wirtschaftsförderung freut sich auf eine informative und animierende Veranstaltung, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Raum für Networking bietet.

Text: Kjell Schöppe

Chancen erkennen, Nachfolge regeln und das Lebenswerk erhalten

Wie kann es mit meinem Betrieb weitergehen, wenn ich selbst ihn nicht mehr führe? Wie sichere ich mein Lebenswerk? Die rechtzeitige und systematische Vorbereitung einer Unternehmensnachfolge ist eine große Herausforderung. Schließlich geht es darum, den Betrieb dauerhaft zu erhalten und die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern.

Damit das gelingt, empfehlen Experten, die Übergabe sowohl innerhalb der Familie als auch an Externe rechtzeitig vorzubereiten und den bevorstehenden Generationswechsel gut zu kommunizieren. Wie das gehen kann, ist Thema bei der nächsten Veranstaltung der Reihe „Wirtschaftsförderung vor Ort“ am Donnerstag, 8. Februar 2024.

Die Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung des Landkreises Harburg und die Samtgemeinde Hollenstedt laden zu der Veranstaltung mit dem Titel „Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten: Chancen erkennen und wirkungsvoll auf den Weg bringen“ ein. Beginn ist um 18 Uhr im Hollenstedter Hof, am Markt 1 in Hollenstedt.

Angesichts des demographischen Wandels ist der Generationswechsel in vielen Unternehmen ein aktuelles Thema. An was sollte im Vorfeld der Nachfolge gedacht werden? Gibt es einen Plan für die persönliche Zukunft? Wie finde ich eine geeignete Person für die Nachfolge? Und wer kann mir bei Fragen helfen? Das sind Fragen, die bei der Veranstaltung eine Rolle spielen.

Kai Lührs, Nachfolgemoderator bei der IHK Lüneburg-Wolfsburg, und Katharina Meier, Nachfolgeberaterin der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, beleuchten zusammen die wichtigsten Aspekte einer Unternehmensnachfolge – von den ersten Überlegungen bis zur Übernahme. Beide beraten unabhängig und neutral Unternehmerinnen und Unternehmer sowie ihre potenziellen Nachfolgerinnen und Nachfolger. Dabei verfügen beide Experten über ein großes Netzwerk und arbeiten eng zusammen.

Die Veranstaltung soll helfen, den sprichwörtlichen „roten Faden“ für eine Unternehmensnachfolge zu finden. Außerdem gibt es Informationen über die verschiedenen Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten rund um Übergabe und Nachfolge, auch als Alternativen zur Neugründung. Abschließend bleibt natürlich genügend Zeit für Fragen und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist erforderlich bis zum 6. Februar telefonisch unter 04171 – 693-555, per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@lkharburg.de oder auf der Internetseite www.landkreis-harburg.de/unternehmensnachfolge.
Alle Informationen finden sich auch unter https://www.landkreis-harburg.de/wirtschaftsfoerderung-vor-ort.

Fördermittel-Tipp: KMU-Testat gleich mit dem Jahresabschluss anfordern

Wenn kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Fördermittel beantragen, so unterliegen sie häufig einer Testatpflicht zum Nachweis ihrer KMU-Eigenschaft. Ein solches KMU-Testat ist von einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer auszustellen und in der Regel  mit Kosten und Zeitaufwand verbunden. Minimieren Sie diesen Aufwand, indem Sie Ihren Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer im Zuge seiner Arbeiten für Ihren Jahresabschluss mit der Erstellung eines KMU-Testates beauftragen.

Das aktuelle sogenannte KMU-Prüfschema für 2021 bis 2027  finden sie als PDF-Datei im Downloadcenter der NBank unter https://www.nbank.de/Service/Downloadcenter/index.html (Stichwort: Prüfschema).

Übrigens – bei Vorlage eines KMU-Testates können kleine und mittlere Unternehmen auch kostenfrei die Technologie- und Innovationsberatung unseres Kooperationspartners, dem Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW), in Anspruch nehmen.

Kleine und mittlere Unternehmen bleiben eine wichtige wirtschaftliche Säule in Deutschland

Knapp 3,4 Millionen Unternehmen in Deutschland zählen gemäß der KMU-Definition der Europäischen Kommission zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), das sind über 99 % aller Unternehmen der Privatwirtschaft. Mit mehr als 2,4 Billionen Euro erwirtschafteten die KMU in 2021 trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie über 31 % des gesamten Umsatzes in Deutschland. Insgesamt steuerten sie mehr als 49 % zur gesamten Nettowertschöpfung aller Unternehmen bei. Dies zeigt eine aktuelle statistische Erhebung des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm) Bonn.

Auch der KMU-Anteil am Exportumsatz lag in 2021 mit 15,9 % nur minimal unter der Vor-Pandemie-Zeit (2019: 16,0 %). Insgesamt exportierten die KMU im zweiten Corona-Jahr Waren im Wert von knapp 228 Milliarden Euro. Hinzu kommen die Warensendungen an Privatpersonen mit Wohnsitz im europäischen Raum sowie Dienstleistungsexporte, die in den amtlichen Statistiken nicht berücksichtigt werden.

In den Betrieben mit weniger als 250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind nunmehr über 70 % aller Auszubildenden beschäftigt – etwas weniger als noch 2019. Insgesamt arbeiten über die Hälfte aller abhängig Beschäftigten (19 Millionen) in kleinen und mittleren Unternehmen.

Der Mittelstandsbegriff umfasst sowohl kleinere und mittlere Unternehmen als auch größere Familienunternehmen
Zu den mittelständischen Unternehmen zählen nach Definition des IfM Bonn nur diejenigen Unternehmen, bei denen Eigentum und Leitung in der Hand von maximal zwei natürlichen Personen oder deren Familienangehörigen liegen. Aus diesem Grund gehören auch Unternehmen mit über 250 Beschäftigten zum Mittelstand, wenn die Familienangehörigen noch mindestens 50 % der Unternehmensanteile halten und aktiv in der Geschäftsführung tätig sind.

Da die qualitativen Merkmale des Mittelstands (Art der Geschäftsführung, Eigentumsverhältnisse und wirtschaftliche Unabhängigkeit) nicht in den amtlichen Statistiken berücksichtigt sind, berechnet das IfM Bonn die volkswirtschaftliche Bedeutung des Mittelstands auf Basis der KMU-Definition. Tatsächlich ist dessen Beitrag jedoch höher, da der Beitrag der größeren Familienunternehmen, bei denen die Einheit von Eigentum und Leitung gegeben ist, noch hinzu gezählt werden muss.

Die Kennzahlen zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland sind auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung unter www.ifm-bonn.org abrufbar.

traceless materials sichert sich 36,6 Mio. Euro Series A-Finanzierungsrunde

Das Bioökonomie-Startup traceless materials, das ein natürliches Biomaterial als Alternative zu Kunststoff herstellt, hat den Abschluss einer
Finanzierungsrunde in Höhe von 36,6 Millionen Euro bekannt gegeben. Die Series A-Finanzierungsrunde wird von dem Private-Equity-Fonds UB Forest Industry Green Growth Fund („UB FIGG“) angeführt, der in nachhaltige und ressourceneffiziente forstwirtschaftliche und biobasierte Industrien investiert, und von SWEN Blue Ocean komplementiert, die in Innovationen investieren, die dazu beitragen, drei existenzielle Bedrohungen für die Gesundheit der Ozeane zu bekämpfen: Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich außerdem ein lokales Bankenkonsortium bestehend aus der GLS Bank, Hamburg, und der Hamburger Sparkasse, ebenso wie die drei bestehenden Investoren des Unternehmens, der Green-Tech-Investor Planet A, der Seed-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Deep-Tech-Investor b.value.

traceless materials, das derzeit seine Pilotproduktionsanlage im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz/Nordheide betreibt, hat ein ganzheitlich nachhaltiges Material entwickelt, um die Plastikkrise zu bekämpfen. Das natürliche Biomaterial traceless® ist zertifiziert vollständig biobasiert, heimkompostierbar und plastikfrei. Durch die Verwendung von landwirtschaftlichen Reststoffen werden wertvolle Biomasseressourcen geschont. Die zum Patent angemeldete Technologie basiert auf natürlichen Polymeren, enthält keine potenziell schädlichen Chemikalien und hat einen minimalen ökologischen Fußabdruck: Im Vergleich zu Plastik werden 91% der CO2-Emissionen und 89% des fossilen Energiebedarfs bei Produktion und Entsorgung eingespart.

„Durch die Skalierung unserer innovativen Technologie zeigen wir, dass eine klimafreundliche, zirkuläre, resiliente und regenerative Industrie möglich ist. Mit unserem neuartigen Biomaterial können wir einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Plastikverschmutzung leisten“, so Dr. Anne Lamp, CEO und Mitgründerin von traceless. „Wir sind überzeugt, dass UB FIGG und SWEN eine großartige Ergänzung unserer Gesellschafter sind, da sie über einschlägige Kenntnisse in unserer Branche verfügen. Dass sowohl unsere Investoren als auch die Banken unsere Mission voll unterstützen, war ein entscheidendes Kriterium für uns.“

Um die innovative Technologie erstmals im industriellen Maßstab umzusetzen, baut traceless eine Demonstrationsanlage in Hamburg. Mit dieser Produktionsanlage wird das Unternehmen jährlich mehrere Tausend Tonnen konventionellen Kunststoff ersetzen und gleichzeitig erhebliche Mengen an CO2-Emissionen, fossilen Ressourcen, Wasser und landwirtschaftlichen Flächen einsparen.

Das Unternehmen stellt traceless®-Materialien in Form eines Granulats her, das mit Standardtechnologien der Kunststoff- und Verpackungsindustrie weiterverarbeitet werden kann. So kann das Material in einer breiten Palette von Endprodukten – von starren Formteilen und flexiblen Folien bis hin zu Papierbeschichtungen oder Klebstoffen – eingesetzt werden.

Automatisierungsspezialist K.Hartwall investiert im TIP Innovationspark Nordheide

Der Vertrag ist unterzeichnet, die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum sind gestellt: Das finnische Familienunternehmen K.Hartwall investiert in ein neues Werk für die Produktentwicklung und Produktion von Automatisierungslösungen und fahrerlosen Transportsystemen im TIP Innovationspark Nordheide (Buchholz / Landkreis Harburg). Mit dem neuen Firmenstandort läutet K.Hartwall die nächste Wachstumsphase ein und stärkt seine Position als Branchenführer auf dem deutschen und internationalen Markt.

Auf einem rund 12.500 Quadratmeter großen Grundstück möchte das mittelständische Unternehmen ein erweiterbares Produktionsgebäude und Büroflächen für Verwaltung und Vertrieb errichten. Der Baustart ist für das kommende Jahr geplant.

K.Hartwall fertigt am deutschen Standort Routenzüge und autonome mobile Roboter für die innerbetriebliche Logistik. Die aktuell im Markt platzierten Produkte sind zum Beispiel der „LiftLiner“ und der „A-MATE“. Der „LiftLiner“ ist ein sogenannter Routenzug für die schnelle Belieferung von Arbeitsplätzen in Fabriken mit hohem Materialumschlag. Der „A-MATE“ ist ein fahrerloses Transportfahrzeug für den autonomen Transport von Paletten und Ladungsträgern in Logistikumgebungen. Beide gehören nach Angaben des Unternehmens weltweit zu den führenden Systemen am Markt.

„Der TIP Innovationspark wächst zu einem Innovations-Ökosystem heran. Wir setzen hier bewusst auf eine Infrastruktur für Spitzentechnologie und Technologietransfer, die zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse von hochinnovativen Unternehmen wie K.Hartwall. Die Entwicklung und Fertigung von Automatisierungslösungen für Produktionsprozesse ist eine Zukunftsbranche. Wir freuen uns daher sehr darüber, dass dieses international tätige Familienunternehmen den Innovationsstandort Landkreis Harburg stärkt“, sagt Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH. Die WLH entwickelt den TIP Innovationspark Nordheide und ist Ansprechpartner für die Ansiedlung von Unternehmen vor Ort.

Ein Teil dieses Innovations-Ökosystems zu sein, passe ideal zur langfristigen Vision und Strategie von K.Hartwall, betont auch Eero Heinonen, Executive Vice President von K. Hartwall: „Der TIP Innovationspark ermöglicht uns, das Gebäude nach unseren spezifischen Anforderungen zu gestalten. Dadurch, dass sich sowohl die Büros als auch das Werk unter einem Dach befinden, können wir die betriebliche Effizienz maßgeblich steigern. Und wir sind in der Lage, unseren Kunden auf der ganzen Welt weiterhin modernste Automatisierungslösungen zu liefern.” Außerdem werde das Unternehmen am neuen Standort bei der Produkt- und Anwendungsentwicklung vom Zugang zum hochmodernen 5G-Campusnetz und von der Zusammenarbeit mit Universitäten profitieren, so Eero Heinonen.

Über K.Hartwall:
K.Hartwall wurde 1932 in Söderkulla, Finnland, gegründet. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf innovativen Lösungen und Dienstleistungen für die Intralogistik. In den vergangenen 90 Jahren hat sich K.Hartwall ein umfassendes Wissen über Logistikprozesse und deren finanzielle und ökologische Auswirkungen aufgebaut. Dadurch ist das Unternehmen für die Bereitstellung effizienter Logistikprozesse im Bereich von Warenlieferungen und Merchandising mit Mehrwegladungsträgern sowie Routenzügen und den zugehörigen Dienstleistungen international anerkannt. K.Hartwall arbeitet eng mit seinen Kunden auf der ganzen Welt zusammen und ist bevorzugter Partner für verschiedenste Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Molkerei- und Getränkeindustrie, Logistik sowie Automobilindustrie. Aktuell werden über 1500 Kunden in mehr als 65 Ländern auf allen Kontinenten beliefert. Dank seiner effizienten globalen Lieferfähigkeit kann K. Hartwall seine Kunden unabhängig von der Menge oder dem Standort unterstützen. Heute beschäftigt das finnische Familienunternehmen mehr als 240 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von über 108 Mio. €.

Über den TIP Innovationspark Nordheide:
Der TIP Innovationspark Nordheide (Buchholz / Landkreis Harburg) bietet – eingebettet in ein Konzept für Technologietransfer – smarte Gewerbegrundstücke mit hoher Aufenthaltsqualität für die Arbeitswelt von morgen. Mit dem Projekt verfolgt die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH das Ziel, Innovationen in den Unternehmen und angewandte Forschung zusammenzubringen. Unternehmen, die sich mit der Weiterentwicklung ihrer Produkte und Verfahren beschäftigen, können auf die Unterstützung der Wissenschaft zurückgreifen. Bei der Entwicklung des TIP, der 25 Hektar Fläche umfasst, setzt die WLH zudem auf eine hohe ökologische, ökonomische, soziale und funktionale Qualität. Teil des Gesamtkonzeptes ist zudem ein eigenes 5G-Campusnetz, das von Unternehmen und Hochschulen als Testfeld für Anwendungsforschung genutzt werden kann.

FORUM der BESTEN mit dem „Zukunftspreis der WLH“

Deutschlands Forschernachwuchs erhält jedes Jahr die Möglichkeit, die Ergebnisse seiner Forschungsbemühungen in verschiedenen Wettbewerben vorzustellen und prämieren zu lassen. Der bekannteste dieser Wettbewerbe ist sicher Jugend forscht.

Die jungen Gewinnerinnen und Gewinnern des Regionalwettbewerbs Nordöstliches Niedersachsen haben den Jugendpreis der Verdieck-Stiftung erhalten. Nun soll ihnen mit dem FORUM der BESTEN die Möglichkeit gegeben werden, ihre Arbeit einem größeren Kreis fachkundiger Personen vorzustellen, und Firmen, die an leistungsbereiten jungen Menschen interessiert sind, die Gelegenheit, frühzeitig Kontakte zu knüpfen und zu halten. In diesem Rahmen verlieh auch die WLH Wirtschaftsförderung auch den „Zukunftspreis der WLH“. WLH-Geschäftsführer Jens Wrede überreichte die Siegerurkunden an die drei zukunftsträchtigsten Arbeiten, über die das Publikum nach einer Präsentation aller Bewerberinnen und Bewerber abstimmen konnte. Veranstaltungsort war die Zukunftswerkstatt Buchholz.

Die Ideen und Forschungsthemen sind sehr breit gefächert zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierten Produkten. Vieles davon könnte auch für den Markt interessant sein und zu Unternehmensgründungen führen. Damit sind einige Nachwuchsforscher prädestiniert für das Format „Gründerklasse“ der WLH Wirtschaftsförderung, mit dem junge Start-ups, Gründerinnen und Gründer unter 21 Jahren an die Vermarktung ihrer Ideen herangeführt werden und Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens erhalten.

Die Preisträger:

1. Preis: Per Jonathan Lüß, Buchholz
Optimierung des 3D-Druckens mit dünnflüssigen Photopolymeren durch Deposition Modeling
2. Preis: Lukas Miron Heinrich (19) und Christoph Sevecke (19) vom Gymnasium Bleckede
Benutzererkennungssoftware für Tastaturen
3. Preis Jonas Allers, Buxtehude
Entwicklung einer Web-App zum Tanzen lernen